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Sam Rivers: Limp Bizkit-Bassist lebt nicht mehr

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Limp Bizkit trauern um ihren Bassisten Sam Rivers. Wie die Nu Metal-Formation mitteilt, ist ihr Band-Kollege verstorben — und zwar im Alter von lediglich 48 Jahren. Eine Todesursache nannten Frontmann Fred Durst, Gitarrist Wes Borland, Drummer John Otto und DJ Lethal nicht.

Einmaliger Mensch

„Heute haben wir unseren Bruder verloren. Unseren Band-Kollegen. Unseren Herzschlag“, beginnt das zugehörige Statement. „Sam Rivers war nicht nur unser Bassist — er ware pure Magie. Der Puls unter jedem Song, die Ruhe im Chaos, die Seele im Sound. Von der ersten Note an, die wir zusammen gespielt haben, hat Sam ein Licht und einen Rhythmus mitgebracht, die niemals ersetzt werden könnten. Sein Können war mühelos, seine Präsenz unvergesslich, sein Herz riesengroß.

Wir haben so viele Augenblicke zusammen erlebt — wilde, ruhige, wunderschöne —, und jeder Einzelne bedeutete mehr, weil Sam dort war. Solch einen Menschen trifft man nur einmal im Leben. Er war eine wahre Legende unter Legenden. Sein Geist wird für immer in jedem Groove, auf jeder Bühne und in jeder Erinnerung weiterleben. Wir lieben dich, Sam. Wir werden dich immer in uns tragen. Ruhe gemütlich, Bruder. Deine Musik hört niemals auf.“

Über die Todesursache schweigen sich Limp Bizkit derzeit noch aus. Sam Rivers hatte vor einigen Jahren gesundheitliche Probleme. Wie er in Jon Wiederhorns Buch ‘Raising Hell (Backstage Tales From The Lives Of Metal Legends)’ angab: „Ich bekam eine Lebererkrankung wegen exzessiven Trinkens. Weil es mir so miserabel ging, musste ich sogar Limp Bizkit im Jahr 2015 verlassen. Ein paar Monate danach realisierte ich, dass ich alles verändern muss, weil ich ein wirklich schlimmes Leberleiden hatte.

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Also hörte ich mit dem Trinken auf und tat alles, was mir die Ärzte sagten. Ich habe eine Behandlung für den Alkohol und eine Lebertransplantation bekommen, was perfekt zusammengepasst hat.“ Auf dem obigen Foto (vom Limp Bizkit-Auftritt beim Estéreo Picnic Festival in Bogotá am 21. März 2024) steht auf dem T-Shirt der Schriftzug: „Fuck cancer.“ Ob sich Letzteres auf Sam Rivers selbst bezogen hat, ist unklar.


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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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Limp Bizkit haben einen Teil ihrer DNS verloren

Limp Bizkit hatten im Oktober 2025 den unvermittelten Verlust ihres Bassisten Sam Rivers im viel zu jungen Alter von 48 Jahren zu beklagen. Gitarrist Wes Borland hat nun in einem Interview, bei dem er eigentlich seine neue Signature-Gitarre — die Jackson King V KV — vorgestellt hat, über den Ableben des Gründungsmitglieds gesprochen. Dabei zeigte sich, dass der Todesfall dem 51-Jährigen immer noch sehr nahe geht. Unersetzlich "Er war wie ein Familienmitglied", erinnert sich der Riff-Schmied von Limp Bizkit. "Ich versuche, nicht zu weinen. Es ist, als hätten wir einen Teil unserer DNS verloren. Es fällt mir im Moment einfach…
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