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Accept

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Nach anfänglichen stilistischen Orientierungsproblemen veröffentlichten Accept in den 1980er-Jahren gleich mehrere Alben, die zum Aushängeschild des Heavy Metal aus Deutschland wurden. Als der Rock-Einfluss stärker wurde, eroberten sie zusätzlich die USA und Kanada. Udo Dirkschneider, dank seiner militärischen Bühnenkleidung gerne „The German Tank“ genannt, verließ die Band nach einer temporären Reunion Mitte der 1990er wieder und erst der Neu-Start mit Sänger Mark Tornillo brachte Accept 2010 höchst erfolgreich wieder zurück.

Accept entstanden aus der Band X, die 1968 von Sänger Udo Dirkschneider gegründet wurde. 1971 benannten er und die Gitarristen Michael Wagner und Gerhard Wahl, der Bassist Rainer Bickehoer sowie der Schlagzeuger Stefan Thimm das Projekt in Accept um. Bei einem Band-Wettbewerb wurden Produzenten auf Accept aufmerksam, die ihnen zu ihrem Debüt ACCEPT (1979) verhalfen. Das Album war stark vom Hard Rock geprägt. Kritiker nahmen die ACCEPT jedoch nur mittelmäßig auf, ebenso wie den Nachfolger I’M A REBEL (1980).

BREAKER war 1981 stark von der New Wave Of British Heavy Metal beeinflusst und erreichte ein breiteres Publikum. Zusammen mit Def Leppard spielten Accept sogar im Vorprogramm für Judas Priest, was ihre Bekanntheit stark voranbrachte. Mit RESTLESS AND WILD gingen Accept 1982 noch viel deutlicher in eine treibende Heavy Metal-Richtung, der schnelle Song ‘Fast As A Shark‘ wurde zum Hit. In Schweden und Großbritannien gelang das Album in die Charts und Englands Musikpresse feierte sie als „German Heavy Metal Sensation“. Das folgende RESTLESS AND WILD erschien nun auch in den USA.

Als sich Accept auf BALLS TO WALL (1983) wieder etwas melodischer zeigten, erweiterten sie ihre Fan-Schar erneut – unter anderem wegen der Ballade ‘Winterdreams‘. Das Album erreichte Goldstatus in Nordamerika und Teilen Europas. Der Nachfolger METAL HEART schloss direkt an diesen Erfolg an, ebenso wie RUSSIAN ROULETTE, das mit Platz Fünf die höchste Chartplatzierung im eigenen Land erzielte.

Da Dirkschneiders Stimme für die kommerzielle Richtung die Accept einschlagen wollten im Weg stand, trennte sich die Band 1986 von ihm und ernannten David Reece als seinen Nachfolger, doch der Erfolg blieb aus und Accept lösten sich 1989 vorerst auf. Das Comeback 1993 mit Udo Dirkschneider wurde wieder zwar ein Erfolg, doch nach PREDATOR (1996) trennten sich Accept erneut. Die nächste Reunion fand 2009 mit Sänger Mark Tornillo und dem sehr erfolgreichen Album BLOOD OF THE NATIONS statt.

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Diskografie
Couch: Christofer Johnsson (Therion, Defenders Of The Faith u.a.)

Das komplette Couch-Interview mit Christofer Johnsson findet ihr in der METAL HAMMER-Februarausgabe 2026, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo! METAL HAMMER: Was war der skurrilste Job, den du je ausgeübt hast? Christofer Johnsson: Ich hatte nur einen regulären Job, und zwar zwei Jahre in einer Druckerei. Als Schüler trug ich Zeitungen aus, später befragte ich bei einem Marktforschungsunternehmen Leute per Telefon über ihre Meinung zu geplanten Produkten. MH: Welchen Job hättest du, wenn du nicht Musiker geworden wärst? CJ: Wenn nicht an anderer Stelle in der Musikindustrie, wäre…
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