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Accept Blood Of The Nations

Heavy Metal, Nuclear Blast/Warner 12 Songs /67:30 Min. / VÖ: 20. August 2010

6/ 7
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Foto: Nuclear Blast/Warner

Die alles entscheidende Frage lautet: Accept ohne Udo Dirkschneider, geht das überhaupt? Schon einmal war die Hartmetallschmiede aus Solingen beim Versuch gescheitert, ihre Galionsfigur zu ersetzen. Damals sollte mit dem Amerikaner David Reece der US-Mainstream-Markt geknackt werden, ein Unterfangen, das schiefgehen musste.

Und diesmal? Alle Daumen nach oben! Wolf Hoffmann und Peter Baltes versuchen gar nicht erst, andere Zielgruppen als die angestammte Accept-Gemeinde zu befriedigen. Dank ihres neuen Sängers Mark Tornillo, früher bei der amerikanischen Formation TT Quick nur mit mäßigem Erfolg gesegnet, bedienen Accept alle typischen Merkmale ihres stoisch vorwärts marschierenden Teutonen-Metal und landen dadurch mit BLOOD OF THE NATIONS einen Volltreffer.

Produzent Andy Sneap hat seinen Teil dazu beigetragen, dass die Riffs knallen wie zu BALLS TO THE WALL-Zeiten, dass Schlagzeuger Stefan Schwarzmann hartnäckig den Groove hält und Tornillo klingt, wie man es sich von ihm erhofft hatte: wie ein typischer Accept-Frontmann. Was will man mehr?
 

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Endgültig Schluss mit Accept: Dirkschneiders letzte Deutschland-Show

Nachdem Udo Dirkschneider 1968 die Band Accept gründete – die vorerst unter dem Namen X musizierte – und damit große Erfolge feierte, verließ er die Band nach einer temporären Reunion Mitte der 1990er endgültig und widmete sich seiner eigenen Band U.D.O.. Die Accept-Songs hielten sich jedoch lange lange Zeit in der Setlist. Doch damit ist jetzt bald endgültig Schluss. Ein klares Ende 2016 nahm sich der Sänger, der auch dank seiner militärischen Bühnenkleidung gerne „The German Tank“ genannt wird, vor das Kapitel Accept endgültig zu schließen. In einem Interview zur Tour 2016 erzählte er: "Ich muss für mich ein klares…
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