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(Un)endlich viel Zeit: Sechs Metal-Songs über 25 Minuten

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26:00 – My Wall (Sunn O))))

Mit ihrem 2003 veröffentlichten, dritten Album WHITE 1 dröhnen sich Sunn O))) erneut ihren Weg in eure Hirne. Auf experimentellere Weise als zuvor, ja, bis heute. Im Zuge der Vervollständigung ihres Konzepts luden Sunn O))) mehrere Gastmusiker*innen ein. Darunter Julian Cope, der im 26-Minüter MY WALL okkulte, druidische Poesie deklamiert. Wer sich die ultimative Dröhnung geben, in tiefe Meditation verfallen will, sollte weiterführend in (das 18 Minuten lange) ‘A Shaving Of The Horn That Speared You’ reinhören.

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26:11 – The Illusion Of Motion (YOB)

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Auf YOBs Debüt CATHARSIS von 2003, als auch auf ihrem ein Jahr später erschienenen zweiten Langspieler THE ILLUSION OF MOTION schließt jeweils ein überlanger Song. Letzterer Titeltrack ‘The Illusion Of Motion’ nimmt sich ganze 26 Minuten und 11 Sekunden Zeit – in Zeitlupe stürzt er sich einen schwermütigen Abgrund herab. Mike Scheidts breites Stimmspektrum kommt hier krass zur Geltung, schwingt zwischen zermalmenden Growls und hochtönenden, irgendwie angsteinflößenden Parts. YOBs dröhnender Death-Black-Doom-Metal an der Grenze zum Stillstand.

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20:28 – March Into The Sea (Pelican)

Ein Song, der knapp unter die uns selbst auferlegte 25-Minuten-Marke fällt, aber trotzdem Erwähnung verdient, ist Pelicans ‘March Into The Sea’. Auf dem zugehörigen, 2005 veröffentlichten Album THE FIRE IN OUR THROATS WILL BECKON THE THAW findet sich (leider) nur die auf elf Minuten gekürzte Fassung. Dahingegen liefert die ursprüngliche Single ganze 20:28 Minuten instrumentale Post-Metal-Landschaften zwischen treibender Brachialität und verträumter Rohheit.

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