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Zakk Wylde: KI kann niemals echte Musiker ersetzen

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Künstliche Intelligenz in der Musik ist ein umstrittenes Thema. Bands wie Grave Digger oder Axel Rudi Pell bedienen sich offen der technischen Möglichkeiten, um beispielsweise ihre Coverartworks zu erstellen. The Butcher Sisters argumentieren scherzhaft, ihre Texte auf diese Weise schreiben zu lassen, und Frostbite Orckings sind ein vollends durchorchestriertes Projekt auf entsprechender Basis. Doch deutlich mehr Musiker – so scheint es – stellen sich entschieden gegen die Verwendung von KI in der Kunst. Und wiederum andere sehen in ihr keine existenzielle Gefahr, weil Entscheidendes fehlt, um menschlicher Kunst den Rang abzulaufen. So wie Black Label Society-Frontmann Zakk Wylde.

Der Faktor Mensch

„Die Verwendung von KI ist in Ordnung. Es ist fast so, als würden wir zusammensitzen und uns fragen: ‚Hey Leute, könnt ihr einen Song schreiben, von dem ihr glaubt, dass Black Sabbath ihn schreiben würden?‘ Im Grunde ist es nichts anderes“, sagte Zakk Wylde in einer Q&A-Session zum kommenden Black Label Society-Album ENGINES OF DEMOLITION. „Aber man kann niemals ersetzen, was in Ozzys (Osbourne, Sänger, Black Sabbath – Anm.d.A.) Kopf vorgeht, was in Tony Iommis (Gitarrist, Black Sabbath – Anm.d.A.) Kopf vorgeht, was Geezer (Butler, Bassist, Black Sabbath – Anm.d.A.) denkt, wenn er Texte schreibt, und wie Bill (Ward, Schlagzeuger, Black Sabbath – Anm.d.A.) an ein Riff herangeht, welchen Drumbeat er spielt. Denn wenn man eine Platte seines Lieblingskünstlers oder seiner Lieblings-Band kauft, bekommt man ein Stück von ihnen. Das kann man niemals ersetzen.

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Es ist, als würde man versuchen, mithilfe von KI wie Pantera zu schreiben. Man kann nicht ersetzen, was in Dimes (Darrell Abbott, Gitarrist, Pantera – Anm.d.A.) Kopf vorging und was Vinnie (Paul Abbott, Schlagzeuger, Pantera – Anm.d.A.) spielen würde. Pantera sind diese vier Jungs – also Philip (Anselmo, Sänger, Pantera – Anm.d.A.), Rex (Brown, Bassist, Pantera – Anm.d.A.), Dime und Vinnie. Das war’s. […] Man kann nicht ersetzen, was Elton John im Kopf hat, was er am Klavier spielen möchte und was Bernie Taupin als Texter schreibt. Das ist die Schönheit des Menschlichen in der Musik.“


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