Alben

All That Remains 4 Stars
A War You Cannot Win

Metalcore
12 Songs / 39:19 Min. - Razor & Tie/Soulfood

Review in METAL HAMMER 12/2012 Foto: Label Review in METAL HAMMER 12/2012 Zu Hause in den Vereinigten Staaten knackt die Metalcore-Truppe All That Remains regelmäßig die Top 20 der Billboard Charts. Bei uns hingegen hat die Truppe aus Springfield, Massachusetts, einen guten Platz im Genre-Segment ergattern können, doch von einem ähnlich starken Durchbruch kann nicht die Rede sein. Mit ihrem neuen Album A WAR YOU CANNOT WIN nehmen die Jungs um Sänger und Schusswaffenliebhaber Philip Labonte einen weiteren Anlauf.

Was die Zutaten betrifft, aus denen Album Nummer sechs gebacken wurde, gehen All That Remains auf Nummer sicher und greifen auf ein Rezept zurück, das sich bewährt hat. Ein Teil schnelle Wutausbrüche, ein Teil griffige Refrains mit klarem Gesang, welcher in weite Teile des restlichen Albums ausstrahlt, und letzten Endes noch ein Teil radio­taugliche Kuschel-Rock-Balladen. Zwar machen diese Teile im gemeinsamen Zusammenspiel aus A WAR YOU CANNOT WIN ein halbwegs abwechslungsreiches Metalcore-Album, aber mehr als Durchschnitt ist das, was wir hier zu hören bekommen, beileibe nicht.

Der Scheibe fehlen echte Höhepunkte und Songs, die hängen bleiben, anstatt den Eindruck zu vermitteln, am Reißbrett entworfen worden zu sein. Gut, mit ‘You Can’t Fill My Shadow’ gibt es einen Song, der mit seiner rockigen Ader und einer Prise Blues in den Gitarren etwas heraussticht. Der Rest der Scheibe wird zwar durchaus das junge Zielpublikum der Band erreichen, aber erfahreneren Ohren kann man A WAR YOU CANNOT WIN nur eingeschränkt empfehlen.

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