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Triptykon Melana Chasmata

Doom Metal, Century Media/Universal 9 Songs / VÖ: erschienen

6.0/ 7
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Foto: Metal Hammer

Die Ansprüche an dieses Album sind gewaltig, da EPARISTERA DAIMONES vor vier Jahren nicht weniger als eine Kriegserklärung an die sich in Klischees suhlende Szene war. Ein Album so eklig und fies, dass man es nicht ignorieren konnte. Nicht immer angenehm zu hören, sondern aufrüttelnd und bedrohlich.

Jetzt legt Tom G. Warrior nach – und kann eigentlich nur verlieren. Denn wie hoch stehen schon die Chancen, zweimal in Folge solch einen Donnerschlag zu entfesseln? Tom G. Warrior scheißt auf Chancen und vertraut auf seine ihm ureigenen Instinkte, während er sich von einem Sog aus dunkler Energie in die Tiefen des schwarzen Doom Metal saugen lässt. MELANA CHASMATA ist das bösartigste Album seit Jahren. Und dafür braucht es keine Geschwindigkeit.

Wie ein Hohepriester beschwört Tom seine Dämonen. Die Gitarren werden wie Schleifsteine eingesetzt und zermahlen die Hörnerven. Sie tun weh, wenn es sein muss. Der Sound ist schwer, basslastig und unendlich finster. Wenn dann doch mal Groove aufkommt, wirkt das in diesem Wechselspiel noch kraftvoller. ‘Breathing’ ist ein solches Beispiel, das Erinnerungen an Celtic Frosts Großtaten wach werden lässt.

Das musikalische Erbe von Toms früherer Band lebt in mutierter Form mit Triptykon weiter. Sein Schaffen scheint nur mehr denn je von dunklen Mächten angetrieben. Für Misanthropen und Liebhaber dunkler Klänge eine Pflichtscheibe!

Rund 100 aktuelle Reviews findet ihr in unserer Mai-Ausgabe.

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