Toggle menu

Metal Hammer

Search

Triptykon Melana Chasmata

Doom Metal, Century Media/Universal 9 Songs / VÖ: erschienen

6.0/ 7
teilen
twittern
mailen
teilen
von
Foto: Metal Hammer

Die Ansprüche an dieses Album sind gewaltig, da EPARISTERA DAIMONES vor vier Jahren nicht weniger als eine Kriegserklärung an die sich in Klischees suhlende Szene war. Ein Album so eklig und fies, dass man es nicht ignorieren konnte. Nicht immer angenehm zu hören, sondern aufrüttelnd und bedrohlich.

Jetzt legt Tom G. Warrior nach – und kann eigentlich nur verlieren. Denn wie hoch stehen schon die Chancen, zweimal in Folge solch einen Donnerschlag zu entfesseln? Tom G. Warrior scheißt auf Chancen und vertraut auf seine ihm ureigenen Instinkte, während er sich von einem Sog aus dunkler Energie in die Tiefen des schwarzen Doom Metal saugen lässt. MELANA CHASMATA ist das bösartigste Album seit Jahren. Und dafür braucht es keine Geschwindigkeit.

Wie ein Hohepriester beschwört Tom seine Dämonen. Die Gitarren werden wie Schleifsteine eingesetzt und zermahlen die Hörnerven. Sie tun weh, wenn es sein muss. Der Sound ist schwer, basslastig und unendlich finster. Wenn dann doch mal Groove aufkommt, wirkt das in diesem Wechselspiel noch kraftvoller. ‘Breathing’ ist ein solches Beispiel, das Erinnerungen an Celtic Frosts Großtaten wach werden lässt.

Das musikalische Erbe von Toms früherer Band lebt in mutierter Form mit Triptykon weiter. Sein Schaffen scheint nur mehr denn je von dunklen Mächten angetrieben. Für Misanthropen und Liebhaber dunkler Klänge eine Pflichtscheibe!

Rund 100 aktuelle Reviews findet ihr in unserer Mai-Ausgabe.

Das Heft kann einzeln und innerhalb von Deutschland für 5,90 Euro (inkl. Porto) per Post bestellt werden. Einfach eine Mail mit dem Betreff „Einzelheft Metal Hammer 05/14“ und eurer Adresse an einzelheft@metal-hammer.de schicken.
Generell können natürlich alle Hefte auch einzeln nachbestellt werden – alle Infos dazu findet ihr unter www.metal-hammer.de/einzelheft.

Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Ein Mal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Terminator: Resistance (PS4, Xbox One, PC)

Spiele, die auf Filmlizenzen basieren, haben es in der Regel nicht leicht und sind oftmals nur lieblos zusammengeschustert worden. „Terminator:...

Control (PS4, Xbox One, PC)

Das neueste Spiel von Remedy Entertainment überzeugt mit einem ausgefallenen Design und einer packenden Story, zeigt aber auch Gameplay-Schwächen, die...

Hellboy: Call Of Darkness :: Action


ÄHNLICHE ARTIKEL

„Terminator: Resistance“ im Test: Widerstand ist zwecklos

Spiele, die auf Filmlizenzen basieren, haben es in der Regel nicht leicht und sind oftmals nur lieblos zusammengeschustert worden. „Terminator: Resistance“ ist da leider keine Ausnahme.

„Control“ von Remedy im Test: Der totale Kontrollverlust

„Control“ macht jede Menge Spaß, leistet sich aber auch Gameplay-Schwächen. Trotzdem können wir es empfehlen. Lest hier unseren Test.

„Just Cause 4“ im Test: Brachiale Daueraction

Action ohne Verschnaufpause auf der einen und eintönige Nebenmissionen auf der anderen Seite. Wie sich „Just Cause 4“ schlägt, verrät unter Test.

teilen
twittern
mailen
teilen
„Terminator: Resistance“ im Test: Widerstand ist zwecklos

Weiterlesen
Zur Startseite