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von Dominik Winter
Foto:
Massacre/Soulfood
Six Reasons To Kill - Architects Of Perfection
Mit Thorsten Polomski ist Six Reason To Kills Klargesang verschwunden, doch das biestige Brachialtum des Nachfolgers Lars Tekolf passt hervorragend zu ARCHITECTS OF PERFECTION. Schließlich halten die Koblenzer das Aggressions-Level beinahe über die komplette Spielzeit auf ‘John Rambo’-Niveau: Hasserfülltes Schreien/Gurgeln, explosive Break(down)s, Blastbeats, Grooves, melodische Schweden-Schubwellen, sägendes Tonleiterverbiegen und (gewohnt gewöhnungsbedürftige) Elektronikeinschübe bilden Schmerztöter- und Aufputsch-Sprengsätze.
Weil Six Reasons To Kill sich seit 1999 im (Melodic-)Death- und Thrash Metal ebenso heimisch wie im Hardcore fühlen, langweilt das zu 90 Prozent ungebremste Watschenverteilen selten: Die Band macht es sich zwischen At The Gates, Heaven Shall Burn und Neaera gemütlich und dringt teils gar in schwarzmetallische Intensität vor (‘False Absolution’).
Besonders ‘My Poison’ demonstriert kompositorische Reife: Von Kurt Ebelhäuser (Blackmail) unterstützt, tarnen sich die sechs Tötungsgründe hier als Audioslave mit Eiern. Diese Wutpackung enthält zwar keine zehn, mindestens aber „six reasons to buy“.
Das Rock’n’Ink war im dritten Jahr erfolgreich wie nie. Wir waren vor Ort und haben fleißig Tätowierer, Tätowierte und tolle Bands fotografiert.
Metal-Urgestein Udo Dirkschneider wird 60. Um das und sein Raritäten-Album zu feiern, durfte er Panzer fahren.
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‘Porn From Spain 2’ wird die zweite Single aus dem neuen Callejon-Album BLITZKREUZ. Wir waren beim wüsten Videodreh dabei.
Was beim Spiel Fortuna Düsseldorf gegen Hertha BSC abging, ist nicht nur ein Fußball-Phänomen, wie unsere Sammlung zeigt.

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