Toggle menu

Metal Hammer

Search

Fejd Eifur

Folk Rock, Napalm/Edel 12 Songs / 50:01 Min. / VÖ: 29.10.2010

5.0/ 7
teilen
mailen
teilen
von
Foto: Napalm/Edel

Mit EIFUR liefern Fejd ihr zweites Album ab. Verändert hat sich seit ihrem Debüt STORM (2009) eigentlich nicht viel. Die fünf Schweden machen immer noch vornehmlich ruhigen authentischen Folk Rock, der einen beim Hören direkt ins Mittelalter zu entführen scheint. Dies liegt sicherlich vor allem daran, dass die Band beinahe ausschließlich authentische mittelalterliche Instrumente wie Fidel, Flöte, Harfe, Horn, Maultrommel oder Sackpfeife verwendet und die Stimme von Sänger Patrik Rimmerfors sehr an einen wandernden Barden erinnert. Allein manche Bassspuren und das Schlagzeug zeigen, dass diese Band aus der modernen Zeit stammt.

Die Texte drehen sich, ebenso wie beim Vorgänger, um schwedische Mythen und Märchen, die einen, auch wenn man des Schwedischen nicht mächtig ist, in ihren Bann ziehen. Das einzige, was sich im Vergleich zu STORM verändert hat, ist, dass die Band dieses Mal auch bei der Produktion die Strippen gezogen hat, um das Album noch mehr nach ihrer Vorstellung zu formen. Und das ist ihnen mehr als gelungen. EIFUR macht einfach Lust, in einem Wäldchen ein Lagerfeuer zu entzünden und das Tanzbein zu schwingen.


ÄHNLICHE KRITIKEN

In Extremo :: Sterneneisen

Schandmaul :: Traumtänzer

Sunn o))) MONOLITHS & DIMENSIONS Review


ÄHNLICHE ARTIKEL

Die besten Folk-/Pagan-/Viking-/Mittelalter-Alben 2024

Den kompletten ultimativen Jahresrockblick gibt es brandheiß und druckfrisch in der aktuellen METAL HAMMER-Januarausgabe!

Jethro Tull: Ian Anderson hasst das Touren

Für den Sänger und Flötisten der altehrwürdigen Rockgruppe Jethro Tull, Ian Anderson, ist das Touren alles andere als eine spaßige Reise.

Ex-Jethro Tull Mitglied findet, Metal-Grammy war verdient

Spielen Jethro Tull Heavy Metal? Das befanden 1989 zumindest die Grammys - sehr zum Ärger vieler Metal-Fans.

teilen
mailen
teilen
20 Jahre Dimmu Borgir: So fing alles an

>>> die ganze Geschichte lest ihr in METAL HAMMER-Ausgabe 01/2014 Eine Welt ohne Dimmu Borgir? Für viele nicht denkbar, so lange gibt es die Orchestermonster schon. Seit einer gefühlten Ewigkeit bringt ihr Mix aus Protz und Kälte, aus Giga-Riffs und Größenwahn die Fans in Wallung und die Hasser in Rage. Eine Erfolgsgeschichte, die vermutlich keinen mehr erstaunt hätte als die drei spätpubertären Nasen, die sich 1993 mit schwarzmetallischem Ingrimm zur Urbesetzung zusammenrotteten: Stian „Shagrath“ Thoresen, Sven „Erkekjetter Silenoz“ Kopperud und Kenneth „Tjodalv“ Åkesson. Die Besetzungen werden wechseln – so oft und oft so schnell, dass schon komplexe Diagramme her müssten,…
Weiterlesen
Zur Startseite