Toggle menu

Metal Hammer

Search

Vomitory CARNAGE EUPHORIA Review

teilen
mailen
teilen
von

Das schwedische Prügelkommando feiert sein zwanzigjähriges Jubiläum. Wer hätte je gedacht, dass aus den absoluten Losern der 1993er-Entombed-Tour, die ihren Band-Namen wohl ein ums andere Mal zu wörtlich nahmen, eine Band werden würde, die mit jedem Jahr und jedem Album besser wird?

Heute zählen Vomitory völlig zu Recht zu den Großen der schwedischen Old School-Szene und belegen diesen Status eindrucksvoll mit CARNAGE EUPHORIA. Hier ist der Titel mal wieder Programm, denn die Schweden spielen sich in einen wahren Blutrausch.

Die gute alte Stockholm-Schule wird hier ganz übel bedient – wenngleich sich auch leichte Änderungen in den Sound von Vomitory geschlichen haben: So geht es nicht mehr nur im D-Zug-Tempo nach vorne, sondern hin und wieder werden Doublebass-geschwängerte Mid-Tempo-Parts eingeworfen, die der Band hervorragend zu Gesicht stehen, da somit Abwechslung und Dynamik in den eh schon saubrutalen Sound integriert werden.

Das hat nichts mit Auswimpen zu tun, sondern mit coolen Typen, die noch mehr Spaß an der akustischen Brechstange, dem tonalen Endzeitmassaker entwickelt haben. Das hier ist ganz harter Stoff. Auf die nächsten zwanzig Jahre!

Thomas Strater

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Juni-Ausgabe des METAL HAMMER.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Sahg :: Sahg II

Mudvayne THE NEW GAME Review

Crowpath ONE WITH FILTH Review


ÄHNLICHE ARTIKEL

Unearth unterschreiben wieder bei Metal Blade

Die US-amerikanischen Metalcore-Urgesteine Unearth haben nach 15 getrennten Jahren wieder bei Metal Blade Records angeheuert.

Killswitch Engage: Jesse Leach über das kommende Album

Lange hat es gedauert, doch nun hat das neue Album von Killswitch Engage endlich einen Termin. Sänger Jesse Leach gibt vorab einen kleinen Einblick.

Armored Saint: Darum dauert die Arbeit am neuen Album so lange

Seit 2020 gab es keine neue Musik mehr von den US-Metallern Armored Saint. John Bush erläutert nun, was die Arbeit an einer neuen Platte stocken lässt.

teilen
mailen
teilen
Necrophobic: 20 Jahre HRIMTHURSUM

Als Necrophobic 2006 ihr fünftes Album HRIMTHURSUM veröffentlichten, war die Band längst ein fester Bestandteil der schwedischen extremen Metal‑Landschaft. Doch dieses Werk markierte einen Punkt, an dem die Band nicht nur ihre Identität schärfte, sondern sie auch mit massiver Wucht präsentierte. HRIMTHURSUM ist ein Album, das sich nicht zwischen Genre-Schubladen entscheiden will - und genau darin liegt seine Stärke. Es ist Black Metal, es ist Death Metal, es ist „Blackened Death Metal“ im besten Sinne. Ein Quartett im Angriffsmodus 2006 bestanden Necrophobic aus Tobias Sidegård (Gesang und Bass), Johan Bergebäck (Gitarre), Sebastian Ramstedt (Gitarre) und Joakim Sterner (Schlagzeug). Sterner war…
Weiterlesen
Zur Startseite