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Ufomammut
Oro: Opus Primum
Doom Metal
von
Mit einer Einschätzung hat die Plattenfirma in ihrem Infoschreiben recht: Varg sind und bleiben auch mit BLUTAAR ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite gelingt es den deutschen Pagan-Metallern scheinbar spielend, sich eingängige Songs wie ‘Wolfsmond’ oder ‘Blutaar’ aus dem Ärmel zu schütteln.
Einmal gehört, nie wieder vergessen. Und zudem von Andy Classen mit einem Bomben-Sound gesegnet. Andererseits sind manche der Kompositionen so simpel aufgebaut, dass sie schon nach kurzer Zeit zu nerven beginnen. Und da gibt es noch das Problem mit den deutschen Texten: Varg ziehen sich mit Ausnahme der aufgesetzt wirkenden Spoken-Word-Passagen auf der ersten Hälfte des Albums einigermaßen aus der Affäre.
Aber das pseudo-philosophische ‘Seele’ oder der Bagger-Song ‘Wilde Jagd’ bereiten regelrechte Schmerzen. Wenn sich die Wikinger so plump an ihre Frauen rangeschmissen haben, ist ihr Aussterben nicht weiter verwunderlich. Wer damit kein Problem hat, sollte neben den oben erwähnten Songs ‘Zeichen der Zeit’ anchecken.
Marc Halupczok
Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der April-Ausgabe des METAL HAMMER.
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