Exklusive Judas Priest Vinyl mit dem Metal Hammer 03/24

Alex Skolnick: Ein Rückblick zum 55. Geburtstag

von
teilen
twittern
mailen
teilen

Alex Skolnick kann mit 55 Jahren auf eine beachtliche Historie markanter Höhepunkte und prägender Metal-Momente zurückblicken. Der ehemalige Schüler des Rock-Gitarristen Joe Satriani stieß bereits mit jungen 16 Jahren zu Testament (damals noch Legacy) und half, mit THE LEGACY (1987), THE NEW ORDER (1988) und PRACTICE WHAT YOU PREACH (1989) das Fundament für den Thron der Thrasher zu errichten.

Youtube Placeholder
An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Titanen der Schöpfung

Nach der Veröffentlichung von THE RITUAL (1992) verließ Skolnick die Band und verfolgte unterschiedlichste musikalische Vorhaben. Während seines Testament-Hiatus‘ ersetzte er unter anderem kurzzeitig den Gitarristen Criss Oliva von Savatage für deren Album HANDFUL OF RAIN (1994) und gründete in den frühen 2000er Jahren seine Jazz-Band The Alex Skolnick Trio, die bis 2021 aktiv geblieben ist.

Die Wege führten Alex Skolnick temporär wieder zu Testament, als die Band bisherige Klassiker für FIRST STRIKE STLL DEADLY (2001) neu aufgenommen und eine Reunion-Tournee geplant hatte. Seit 2005 hält der Musiker allerdings wieder eine feste Position in den Reihen der kalifornischen Thrash-Gruppe – und kann seither bemerkenswerte Erfolge verzeichnen. Nach THE FORMATION OF DAMNATION (2008), dem ersten Testament-Album mit Originalmaterial seit neun Jahren, landete die Band mit der Veröffentlichung von DARK ROOTS OF EARTH (2012) erstmalig Platz 12 der Billboard Top 200-Charts und Platz 1 der Hard Rock- und Rock-Album-Charts. Auch BROTHERHOOD OF THE SNAKE (2016) und TITANS OF CREATION (2020) knüpften nahtlos an die Brillanz ihrer Vorgänger an und lassen seither fieberhaft auf eine nächste Scheibe hoffen.

🛒  TITANS OF CREATION bei Amazon bestellen!

Youtube Placeholder
An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Abseits von Testament

Wie bereits erwähnt, schloss sich Alex Skolnick nach seinem ersten Ausstieg bei Testament zeitweise Savatage an, um die Prog-Metaller sowohl im Studio als auch live zu unterstützen. Obwohl die Zusammenarbeit nicht lange währen sollte, ging es für den derzeit bereits namhaften Musiker 1995 sogar an die Gitarre des Prince Of Darkness, Ozzy Osbourne.

 Darüber hinaus leitete Skolnick bis Mitte der Neunziger Jahre mehrere Projekte in der San Francisco Bay Area, darunter Skol-Patrol, eine Funk-Band mit Michael Manring, die Themen aus Polizeiserien spielte. Er nahm zwei Alben mit Attention Deficit auf, einem Trio mit Manring und Tim Alexander von Primus. In den späten Neunzigern arbeitete er dann mit dem Electro-Geiger Joe Deninzon, den er in New York City an der New School kennengelernt hatte, in der Band Stratospheerius zusammen und nahm das Album THE ADVENTURES OF STRATOSPHEERIUS (2002) auf. Außerdem ist er auf deren Album LIVE WIRES (2004) zu hören.

1998 zog Skolnick nach New York City und begann, sich ganz dem Jazz zu widmen. Er schrieb sich an der New School for Jazz & Contemporary Music ein und schloss sein Studium mit einem Diplom in Jazz Performance ab. Seit 2002 war er mit dem Alex Skolnick Trio unterwegs, eine Jazz-Gruppe, die für ihre mitreißenden Bebop-Interpretationen klassischer Rock- und Heavy Metal-Songs bekannt ist, und nahm zahlreiche Platten auf.

Youtube Placeholder
An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Wir wünschen dem Musiker nur das Beste für das neue Lebensjahr und bleiben gespannt auf alles, was noch kommen mag.

Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Einmal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

teilen
twittern
mailen
teilen
Dead: Alles Gute zum 55. Geburtstag!

Am Anfang war der Tod Bereits früh kam Per „Pelle“ Yngve Ohlin (1969-1991) mit dem Thema Sterben in Berührung. Als Kind soll er laut diversen Quellen eine Nahtoderfahrung (die genauen Hintergründe diesbezüglich sind ungeklärt) erlitten haben und hielt sich fortan für tot. Daraufhin gab er sich den Künstlernamen Dead. Nach einem kurzen Intermezzo bei Morbid (1986-1988) schielte er Richtung Norwegen und die vakant gewordene Stelle des Sängers bei Mayhem, welche kurz zuvor noch von Kittil Kittilsen (1987-1988) bekleidet wurde. Für seine Bewerbung als Nachfolger kreuzigte er einen Mäusekadaver und schickte diesen samt Demokassette an die Band. Die gegenseitige Anerkennung und…
Weiterlesen
Zur Startseite