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Das sind die 10 besten fiktionalen Rock- und Metal-Bands

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Das Band-Leben als solches mit all seinen Mythen und Wahrheiten über das Tourneeleben wirkt(e) schon immer auch für Filmemacher und Fernseh-Shows inspirierend. Da man aber nicht so einfach schnell mal eine echte Band für solch ein Projekt hernehmen kann, muss der komplette Hintergrund neu erfunden und erdacht sowie Songs geschrieben werden.

Dadurch entstanden über die Jahre gute wie auch miese fiktionale Bands, von denen wir euch hier nun zehn gute auflisten, bei denen sich der womöglich intensive Aufwand auch wirklich gelohnt hat (mit Dank an Loudwire). Leider haben nur sehr wenige davon den Schritt in die „echte“ Welt gewagt.

The Lone Rangers

In der Komödie ʻAirheadsʼ (1994) bilden Brendan Fraser, Adam Sandler und (der immer großartige) Steve Buscemi die Rock-Band The Lone Rangers, die verzweifelt und mit allen Mitzteln versucht, einen Plattenvertrag zu ergattern. Der Film wurde unter anderem im legendären Whiskey-a-Go-Go in Los Angeles gedreht, und sogar Motörheads Lemmy Kilmister hat einen Cameo-Auftritt, bei dem er sich als ehemaliger Redakteur der Schülerzeitung ausgibt.

Seht hier ʻDegeneratedʼ von The Lone Rangers bei einem Gig im Gefängnis, und eins tiefer den kompletten Song:

Dethklok

Einst lediglich als Melodic Death Metal-Band in der von Brendon Small und Tommy Blacha entwickelten Zeichentrickserie ʻMetalocalypseʼ in Erscheinung getreten, haben sich Dethklok recht rasch vermenschlicht und existieren als quasi-reale Band mit Small (Gitarre, Gesang, Bass, Keyboard), Schlagzeuger Gene Hoglan (unter anderem Dark Angel, Testament) sowie zwei Live-Musikern. Vier Alben sind bislang erschienen, und auch auf Tour konnte man Dethklok bereits erleben.

Steel Dragon

Trver kann eine Heavy Metal-Band nicht heißen (sind in vorliegendem Fall aber eine Hair Metal-Gruppe). In dem Musikfilm-Drama ʻRock Starʼ (2001) mit Mark Wahlberg als Chris Cole in der Hauptrolle versucht ebendieser als Sänger der Steel Dragon-Tribute-Band Blood Pollution, groß rauszukommen. Alles ergibt sich ins Positive, und Cole wird Sänger seiner Helden. Doch schnell dreht sich wieder alles in die andere Richtung. Für die Gesangs-Performance im Film zeichnen Jeff Scott Soto und Michael Matijevic (Steelheart) verantwortlich. Als Inspiration für den Plot diente die Geschichte von Tim „Ripper“ Owens und Judas Priest. Prominente Gastauftritte als Band-Musiker hatten Schlagzeuger Jason Bonham, Bassist Jeff Pilson (Dokken, Foreigner) sowie die Gitarristen Zakk Wylde und Myles Kennedy.

Wyld Stallyns

Die Band aus den absoluten Kultfilmen ʻBill & Teds verrückte Reise durch die Zeitʼ (1989) und ʻBill & Teds verrückte Reise in die Zukunftʼ (1991) darf hier natürlich nicht fehlen: Die Wyld Stallyns. Die Band von Bill (Alex Winter) und Ted (Keanu Reeves) muss mittels einer Zeitmaschine die Welt retten – kurz gesagt. Für 2020 ist eine Fortsetzung namens ʻBill & Ted Face The Musicʼ angekündigt.

The Stains

Ein eher weniger bekannter Film ist ʻLadies And Gentlemen, The Fabulous Stainsʼ von 1982, der auch nie in die Kinos kam. Er handelt von drei jungen Frauen (unter anderem Diane Lane und Laura Dern), die als Punk-Band The Stains unter dem Spott der männlichen Punk-Fans zu leiden haben, sich allerdings eine starke weibliche Fanbase erspielen können. Zudem als „prominente“ Gastmusiker mit dabei sind Steve Jones und Paul Cook von den Sex Pistols, Paul Simonon von The Clash sowie Vince Welnick und Fee Waybill von The Tubes.

Citizen Dick

Der als „ultimativer Grunge-Film“ bezeichnete, die Jugendkultur der frühen Neunziger thematisierende Film ʻSingles – Gemeinsam einsamʼ von Cameron Crowe spielt – natürlich – in Seattle. Mehrere nebeneinander liegende Handlunsstränge erzählen die Geschichte von einer Gruppe Jugendlicher, die auf der Suche nach der Liebe ihres Lebens sind.

Im Film-Soundtrack hört man Songs von Chris Cornell, Mudhoney, The Smashing Pumpkins oder Soundgarden. Zudem gibt es Gastauftritte von Soundgarden- und Alice In Chains-Mitgliedern. Die Band Citizen Dick musste der Zeit und dem damaligen Lebensgefühl entsprechend natürlich auch eine gewisse Qualität haben. So spielen neben Schauspieler Matt Dillon drei Mitglieder von Pearl Jam (Eddie Vedder, Jeff Ament und Stone Gossard) in der Band mit. Noch 2015 wurde exklusiv für den Record Store Day die ʻTouch Me, Iʼm Dickʼ-7″ veröffentlicht.

Spin̈al Tap

Wer kennt sie nicht? Die bekannteste Fake-Band aller Zeiten aus dem Film ʻThis Is Spinal Tapʼ (1984), der einst ursprünglich als TV-Sketch begonnen hatte. Die Musiker Christopher Guest, Michael McKean, Harry Shearer, R.J. Parnell und David Kaff, die den Film auch zusammen mit Regisseur Rob Reiner erdacht hatten. Die US-Band war eine typische Spätsiebziger-/Frühachtziger-Metal-Horde mit großartigem Irrsinn und Katastrophen. Und zwar so erfolgreich, dass Liveshows und drei Alben auf den Streifen folgten.

The Ainʼt Rights

Der US-Thriller ʻGreen Roomʼ (2015) handelt von der Punk-Band The Ainʼt Rights, welche aufgrund unglücklicher Umstände in einem Neonazi-Club auftritt und daraufhin in einen Mordfall verwickelt wird. Der Film erhielt überwiegend positive Kritiken, und der Soundtrack kann sich wirklich hören lassen. Regisseur und Drehbuchautor Jeremy Saulnier war es sehr wichtig, dass die ausgedachte Geschichte von Musik untermalt wird, die so authentisch wie möglich ist.

Dass er dafür Punk Rock wählte, ehrt das Genre natürlich. Die Schauspieler mussten dafür eine Art „Punk-Bootcamp“ durchlaufen, bei dem sie von The Thermals-Sänger und -Gitarrist Hutch Harris instruiert wurden. Mit Erfolg!

Den Dead Kennedys-Klassiker ʻNazi Punks Fuck Offʼ vor einer Horde Nazis zu spielen, zeugt von mächtig Eiern:

Crucial Taunt

Ebenfalls in dieser Aufzählung nicht fehlen dürfen Crucial Taunt aus den Metal-Komödien ʻWayne’s Worldʼ (1992) und ʻWayne’s World 2ʼ (1993). Gastauftritte von Alice Cooper, Meat Loaf sowie ein grandioser Soundtrack runden das alberne Spektakel ab.

The Nasty Bits

Die von Martin Scorsese und Mick Jagger produzierte Serie ʻVinylʼ hatte nur wenig Erfolg und brachte es auf lediglich eine Staffel mit zehn Folgen. Doch wieder einmal erregt eine fiktionale Punk-Band Aufsehen: The Nasty Bits stehen für das New York der 1970er, als Punk aufkam und die Plattenfirmen vor neue Herausforderungen stellte. Wie sollte man diese geistige Einstellung und das Unvermögen an den Instrumenten vermarkten? Die Film-Band The Nasty Bits besteht aus Musikern der Indie Rock-Band Beach Fossils. Es singt: Mick Jaggers Sohn James als Frontmann Kip Stevens.

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