Die besten Anti-Weihnachtsfilme: Mit diesen Streifen übersteht ihr das Fest der Liebe

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Zum Fest der Liebe tropft die Mattscheibe buchstäblich vor Schnulz, der im Programm läuft. Alljährlich werden dieselben Komödien ausgepackt und Märchenprinzen abgeschleppt. An dieser Stelle soll nicht von einem Problem gesprochen werden, aber: Was ist, wenn man mit knallengen Glitzerleggings an Prinzen-Ärschen und dem ewigen, feuchten Kuss im filmisch inszenierten Kunstschneeschauer nichts anfangen kann? Folgende Filme versprechen eine friedliche Weihnacht; zwar ohne makellose Liebesbotschaft, dafür mit jeder Menge Gewalt und Grusel, dementsprechend stärkere Nerven für die wirklich harten Zeiten mit Oma und Plätzchen unterm Baum.

Stirb langsam (Die Hard)

Früher – bevor Netflix & Co. den klassischen TV-Sender aus den Wohnzimmern verbannten – wurde fleißig das Fernsehheft durchforstet, um einen Plan zu erstellen, was an Weihnachten im Kreis der Liebsten geguckt werden soll. Damals (wie heute) gab es fast keinen Weg vorbei an „Stirb langsam“. Der Klassiker flutet seit jeher das weihnachtliche Fernsehprogramm und verbreitet dabei alles andere als die sonst so übliche rosarote Zuckerguss-Welt-Stimmung Hollywoods. Und trotzdem gehört „Stirb langsam“ genauso zum Weihnachtsfilm-Marathon wie Wham! auf die glühweindurchtränkte Weihnachtsfeier.

Und auf genau so einer kommt der Plot von „Stirb langsam“ erst so richtig in Fahrt: Jede Menge bis an die Zähne bewaffnete Terroristen stürmen die Firmen-Weihnachtsfeier von John McClanes Frau im Hochhaus Nakatomi Plaza. Persönlich vor Ort ist der Polizist der Einzige, der entkommen kann. Barfuß setzt Bruce Willis alles daran, seine Frau (und ihre Kollegen) heldenhaft zu retten – während die Polizei amateurhaft versucht, die Terroristen zu stoppen. Der zweite Teil spielt übrigens auch an Weihnachten.

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Batmans Rückkehr (Batman Returns)

Tim Burton lieferte bereits mit „Nightmare Before Christmas“ einen Klassiker, der nicht fehlen darf. Nicht an Weihnachten wird der düstere Stop-Motion-Film ausgepackt, sondern an Halloween. Zum Fest der Liebe flimmert dann „Batman Returns“ über die Mattscheibe. Die Fortsetzung zu „Batman“ (1989) erzählt die Geschichte des besorgten Bürgers Max Shreck, der unter dem Deckmantel eines Kraftwerks eigentlich einen riesigen Kondensator erbauen will – der Bösewicht plant, Gotham City die Energie auszusaugen. Batman bekommt Wind davon und lehnt sich gegen Shreck und dessen Verbündeten auf. Gleichzeitig verliebt sich Bruce Wayne in Selina Kyle; nachts bekämpfen sie sich als Batman und Catwoman. Und dann ist da auch noch der Pinguin, der seine ganz eigenen Pläne für Gotham City hat…

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Jessy – Treppe in den Tod (Black Christmas)

Ein blutiger Slasher-Film zu Weihnachten – warum nicht? Anstatt auf der weihnachtlichen Studentenparty wild zu feiern, verkrümelt sich Clare lieber ins Zimmer. Dort packt sie weiter ihren Koffer, um am nächsten Morgen – gerüstet für die Weihnachtsfeier im Kreise ihrer Familie – pünktlich zum Treffpunkt mit ihrem Vater zu erscheinen. Doch die Studentin wird von einem Unbekannten überrascht, der sich vorher ungesehen ins Studentenwohnheim geschlichen hat. Er bringt Clare um und ihre Leiche auf den Dachboden. Der wird zu seinem ganz privaten Friedhof.

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Tödliche Weihnachten (The Long Kiss Goodnight)

Samantha Caine ist die perfekte Mutter. In einer Kleinstadt lebt sie ein gediegenes Leben, kümmert sich liebevoll um ihren Nachwuchs und besucht Weihnachtsparaden. Und da war der Fehler: Ein Gefängnisinsasse erkennt Samantha in einem TV-Beitrag und flüchtet daraufhin, um sie zu töten. Und jetzt fragen sich alle: Warum? Die Antwort: Samantha ist nicht nur Mutter, sondern kämpft auch mit den Folgen eines schweren Unfalls. Aufgrund eines extremen Gedächtnisverlusts kann sie sich an nichts aus ihrem früheren Leben erinnern. Nun entdeckt sie verblüffende Kampfkünste, die Fragen aufwerfen. Wer war Samantha vor dem Unfall? Sie engagiert einen Privatdetektiv und findet bald heraus, dass sie sich ihre Brötchen damals als Auftragskillerin für die Regierung verdiente.

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Krampus

Nicht selten fliegen gerade an Weihnachten ordentlich die Fetzen: zu hoch sind die Erwartungen, zu schwach das Nervenkostüm. Aber aufgepasst, denn von genau solchen zerstrittenen Schwingungen wird der Horror der Festtage heraufbeschworen: der Krampus. Er schleicht sich langsam an, lässt erst den Strom ausfallen und die Wut zwischen den genervten Familienmitgliedern aufkochen. Und dann schlägt er zu. Bereits die Urgroßeltern der jüngsten Generation sind der grauenvollen Sagengestalt zum Opfer gefallen. Nun muss sich die Familie zusammenraufen, um die heilige Nacht lebendig zu überstehen.

Die Wurzeln des Krampus‘ finden sich übrigens im Alpenraum, Überlieferungen zur dämonischen Gestalt gehen bis ins 16. Jahrhundert zurück.

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Gremlins – Kleine Monster (Gremlins)

Spätestens wenn die Gremlins ihr Unwesen treiben, wissen wir: Es weihnachtet sehr. Zu Beginn der Geschichte steckt bloß ein einziger Mogwai in einer bunt eingepackten Geschenkbox. Klare Anweisungen gibt es gratis dazu: Der Mogwai muss von Licht ferngehalten werden, kein Essen nach Mitternacht und ja nicht nass machen. Sonst? Aus dem Fell des süßen Wesens mit den noch süßeren Augen platzen viele kleine Gremlins. Dabei handelt es sich um blutrünstige Monster, die sich scheinbar unbegrenzt vermehren und das Leben der Familie (und des kompletten Örtchens) ins Unheil stürzen.

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