Toggle menu

Metal Hammer

Search

Diese noch unbekannten Sängerinnen prägen den Heavy Metal von heute und morgen

von
teilen
mailen
teilen

Stefanie Mannaerts von Brutus: Meisterin der Doppeldisziplin

Stefanie Mannaerts ist Stimme und Taktgeberin der belgischen Post-Metal-, manchmal Post-Hardcore-Band Brutus. Und wer nur eine der beiden Disziplinen beherrscht, weiß, wie unglaublich anspruchsvoll beide zusammen sein können. Umso beeindruckender die schier unendliche Kraft Mannaerts‘. Unempfindlich wechselt sie von sanftem Gesang zu zerstörerischen Shouts, setzt um, was die Musik von ihr verlangt – all das, während sie halsbrecherisch schnell auf die fellbezogenen Kessel einschlägt. Von Brutus gibt es bis dato zwei Langspieler: Der erste, BURST, erschien 2017. Zwei Jahre später folgte NEST. Letzterer enthält ‘War’, der ihr gesangliches Spektrum vielleicht am eindrucksvollsten einfängt.

Youtube Placeholder

An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Rose Kemp: Mutter des Doom Folk

Vor einiger Zeit zog sich Multitalent Rose Kemp aus der Musik zurück – und damit ging eine zweifellos vielfältige, mitreißende Stimme. Da ihr Vater Rick Kemp in der britischen Folk-Rock-Band Steeleye Span aktiv war, ihre Mutter Maddy Prior es noch immer ist, kam sie früh in Kontakt mit Folk-Musik in ihrer reinsten Form. Kemp veröffentlichte zwischen 2003 und 2008 drei Alben, auf denen ihre Wandlung weg vom klassischen Folk und hin zum doomigen Gegenstück erkennbar wird. Immer zentral: Ihre zerrüttete Stimme, die zwischen Höhen und Tiefen treibt, dabei eindringliche Emotionen vermittelt.

Youtube Placeholder

An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Sara von Messa: Im Zentrum geisterhaften Neulands

Empfehlungen der Redaktion
Lauschaffäre: Was ist eigentlich Dark Jazz?
„We come from different fields and we have different tastes but at a certain point we discovered a band called Bohren & der Club of Gore. We all love that band so it was a super clear influence for us. We started from the love of that band and we put on the table everything we knew. That was the starting point“, erzählte Messas Bassist Marco Zahin im Gespräch mit „Visual Music“. Ihren schleppenden Doom zersetzen die vier Musiker*innen aus Cittadella, Italien nämlich mit Dark Jazz, der ihrer Musik eine mysteriöse Noir-Atmosphäre verleiht. Obwohl sich in ihren beiden Langspielern viele traditionelle Elemente finden lassen, ist die innovative Eigeninterpretation ihrer zahlreichen Einflüsse unverkennbar. Als Mitgründerin und Sängerin thront Sara – die ohne Nachnamen auftritt – im Zentrum des geisterhaften Neulands und lädt mit weiblicher Stimme zur Melancholie ein.

Youtube Placeholder

An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Weitere Highlights


teilen
mailen
teilen
METAL HAMMER präsentiert: Messa

Die italienische Band Messa hat sich durch ihre einzigartige Verbindung von klassischem Doom, Goth Rock und Heavy Metal mit jazzigen Harmonien und atmosphärischer Weite einen besonderen Platz in der modernen Doom Metal-Szene erobert. Mit ihrem beeindruckenden Sound, der düster, elegant und dynamisch ist, setzen sie Maßstäbe und brechen zugleich die Grenzen des Genres. Die Liveperformance von Messa hat ebenfalls maßgeblich zu ihrem Ruf beigetragen. Ihre Tourneen mit renommierten Bands wie Paradise Lost, Amenra und High On Fire sowie ihre Auftritte bei internationalen Festivals belegen ihre Relevanz in der europäischen Metal- und Alternative-Szene. METAL HAMMER präsentiert: Messa 12.11. Berlin, Frannz Club 13.11.…
Weiterlesen
Zur Startseite