Editorial METAL HAMMER 11/2022

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Liebe Metalheads,

Köpfe sind zum Headbangen da, und nicht, um sie hängenzulassen! Manch eine Band musste diesen Herbst bereits die Segel streichen und lange angesetzte Tourneen erneut verschieben oder gar absagen. Vor allem trifft es Konzertreisen, die während der vergangenen zwölf Monate angekündigt wurden – schleppende Vorverkäufe, unvorhersehbar gestiegene Kosten … Ihr kennt das Dilemma. Aber: Ich beobachte zugleich, dass viele Shows kleinerer und mittelgroßer Bands nicht nur stattfinden, sondern auch gut besucht werden und das Publikum spürbaren Enthusiasmus an den Tag legt – mehr vielleicht als vor der Pandemie oder während der ersten zaghaften Versuche, die Clubs wieder zu öffnen.

Das soll weder die Not relativieren, in der sich viele Bands befinden, noch die vorherrschenden Probleme der Livebranche kleinreden, und ist obendrein ein rein subjektiver Eindruck. Aber es zeigt für mich, dass längst nicht alle Hoffnung verloren ist, solange ergebene Fans dort, wo sie (finanziell, psychisch und physisch) können, die Fahne des Metal hochhalten. Bitte macht genau so weiter und unterstützt eure liebsten Bands, Clubs und Magazine (www.metal-hammer.de/abo) bestmöglich!

Gespräch unter Gleichgesinnten

Den Blick immer auf das Licht am Ende des Tunnels gerichtet haben auch unsere Titelhelden. Tobias Sammet hat mit A PARANORMAL EVENING WITH THE MOONFLOWER SOCIETY erneut ein vor positiver Energie und poetischen Hymnen strotzendes Avantasia-Album aus dem gefiederten Hut gezaubert. Bei allen tollen Gästen, die er in den vergangenen über zwanzig Jahren für sein Projekt anheuern konnte, bildet ein Mann eine Konstante: Michael Kiske. Im exklusiven Doppel-Interview erfragt METAL HAMMER-Redakteurin Katrin Riedl, wie sich beide Musiker über die Jahre gegenseitig beeinflussten – denn keine ihrer Bands gäbe es in der heutigen Form ohne die andere. Ein herrliches, herzliches Gespräch unter Gleichgesinnten. Besonders freuen wir uns, euch mit dieser Ausgabe eine einzigartige Avantasia-CD in den Player legen zu können. Neben zwei neuen Songs erwarten euch sechs brandaktuelle und exklusive Live-Aufnahmen.

Wie sich die ewige Avantasia-Inspirationsquelle derzeit auf der Bühne schlägt, erfahrt ihr außerdem ab Seite 102. Wir haben uns nicht nur Helloween für euch angesehen und durchanalysiert, sondern standen auch bei solch unterschiedlichen Metal-Helden wie Amon Amarth, Parkway Drive, Böhse Onkelz, U.D.O. oder Watain im Pit. Viel Spaß mit den aufgezeichneten Konzerterinnerungen!

Mehr Erinnerungen und magische Momente erschaffen wir planmäßig in ziemlich genau einem Monat. Das METAL HAMMER PARADISE konnte 2021 als eines der wenigen größeren Festivals uneingeschränkt stattfinden. Ende November wollen wir diese schöne schwermetallische Tradition am Weissenhäuser Strand fortsetzen. Die Rutschen im Spaßbad sind gewässert, die Bowling-Bahnen geschrubbt, und die Bühnen bereitet für In Extremo, Eisbrecher, Sepultura, Primal Fear – und hoffentlich auch euch! Wir sehen uns irgendwo zwischen Bierstand und Pit, und feiern:

Maximum Metal!

PS: Mehr von Avantasia sowie Callejon hört ihr in den aktuellen Episoden des METAL HAMMER Podcast: www.metal-hammer.de/podcast.

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Disturbed: Brückenbauer

Das komplette Interview mit Disturbed findet ihr in der METAL HAMMER-Dezemberausgabe 2022, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo! Die Gesellschaften der Vereinigten Staaten von Amerika und der ganzen Welt sind dieser Tage zu entzweit – finden David Draiman und seine Nu-Metaller Disturbed. Dagegen soll ihr mittlerweile achtes Studiowerk namens DIVISIVE helfen. METAL HAMMER: Dan, Gratulation zur neuen Platte! Mit den Riffs, Drums und Rhythmen vor allem in den Strophen seid ihr zu den Anfangstagen der Band zurückgekehrt. Zugleich verpasst ihr den Refrains ein großes Hit-Potenzial. So bekommt ihr…
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