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Grammy Awards: Ozzy-Tribut u.a. mit Slash & Duff McKagan

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Diesen Sonntag verleiht die Recording Academy der Vereinigten Staaten von Amerika zum 68. Mal den weltweit bedeutendsten Musikpreis: Die Grammy Awards. Dabei gilt es, jenen Künstlern zu gedenken, die vergangenes Jahr von uns gegangen sind. Dafür gibt es in der Zeremonie stets den Programmpunkt „In Memoriam“ — und für Ozzy Osbourne haben sich die Macher etwas ganz Besonderes ausgedacht.

Von Rang und Namen

Oftmals gibt es lediglich eine Art Dia-Show mit Fotos der Verstorbenen, währenddessen man kurz innehält. Für den „Prinzen der Dunkelheit“ und andere Künstler soll es am Sonntag jedoch ein Live-Tribut bei den Grammy Awards geben. Daran beteiligt sein werden der Hip-Hopper Post Malone, der jüngste Ozzy-Produzent Andrew Watt, Red Hot Chili Peppers-Schlagzeuger Chad Smith sowie Duff McKagan und Slash von Guns N’ Roses.

Des Weiteren wird gemunkelt, dass der Ozzy-Klassiker ‘Mama, I’m Coming Home’ ein Teil der Tribute-Darbietung sei wird. Wie lange der Beitrag letztlich ausfällt, bleibt abzuwarten — immerhin sind die Grammy Awards eine Show von monströsem Ausmaß. Zu Lebzeiten vermochte es die Black Sabbath-Legende, fünf Trophäen bei beachtlichen zwölf Nominierungen einzuheimsen.

Nachtschicht

Neben Ozzy gibt es auch ein Live-Tribut für Soul-Sängerin Roberta Flack (‘Killing Me Softly With His Song’) und D’Angelo — hierbei wird Lauryn Hill ins Mikrofon trällern. Darüber hinaus treten während des „In Memoriam“-Teils noch Reba McEntire, Brandy Clark und Lukas Nelson live auf. Über die Bühne gehen die Grammy Awards wie eingangs erwähnt am Abend dieses Sonntags, den 1. Februar 2026 in Los Angeles.

Hierzulande überträgt die Telekom auf MagentaMusik und MagentaTV (Kanal 141) die Preisverleihung — aufgrund der Zeitverschiebung startet die Show für uns am frühen Montagmorgen um 2 Uhr. für Metalheads ist dabei gewiss die Kategorie „Best Metal Performance“ am interessantesten. Hier treten Dream TheaterGhostSleep TokenSpiritbox und Turnstile gegeneinander an. In den Rock-Kategorien tauchen zudem Linkin ParkDeftones und Nine Inch Nails auf.

„Best Metal Performance“:

  • Dream Theater ‘Night Terror’
  • Ghost ‘Lachryma’
  • Sleep Token ‘Emergence’
  • Spiritbox ‘Soft Spine’
  • Turnstile ‘Birds’

„Best Rock Album“:

  • Deftones PRIVATE MUSIC
  • Haim I QUIT
  • Linkin Park FROM ZERO
  • Turnstile NEVER ENOUGH
  • Yungblud IDOLS

„Best Rock Performance“:

  • Amyl And The Sniffers ‘U Should Not Be Doing That’
  • Linkin Park ‘The Emptiness Machine’
  • Turnstile ‘Never Enough’
  • Hayley Williams ‘Mirtazapine’
  • Yungblud featuring Nuno Bettencourt, Frank Bello, Adam Wakeman, II ‘Changes’ (Live From Villa Park)

„Best Rock Song“:

  • Nine Inch Nails ‘As Alive As You Need Me To Be’
  • Sleep Token ‘Caramel’
  • Hayley Williams ‘Glum’
  • Turnstile ‘Never Enough’
  • Yungblud ‘Zombie’


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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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