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Jim Root: Doppelte Absage an Slipknot

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James „Jim“ Root, #4 und Rhythmusgitarrist bei Slipknot, wäre genau das beinahe nicht geworden. Aus damals guten Gründen lehnte er Mitte der Neunziger zweimal das Angebot ab, der Band beizutreten. Dies berichtete Root in einem aktuellen Podcast-Interview mit Brent Porche von WMMR.

 „Ja, das war wirklich etwas schräg. Mit 24, 25 Jahren hatte ich das Gitarrespielen aufgegeben. Die Thrash-/Speed-Metaller Atomic Opera, bei denen ich Mitglied war, hatten sich aufgelöst und ich stand alleine da. Ohne Band, ohne eigene Gitarre – ich war ziemlich down.“ Mit Atomic Opera nahm Jim Root ein Demo auf (THE JUDGEMENT, 1990).

„Dann sprachen mich mehre Freunde darauf an, ob ich nicht in so einem Funk Rock-Projekt mitmachen wolle, und das war der Neustart für mich als Gitarrist nach ein paar Jahren Pause.“ Gleichzeitig wurde Root von Anders Colsefni, dem ersten Slipknot-Sänger und Vorgänger von Corey Taylor angesprochen, ob er nicht Donnie Steele in der Band ersetzen wolle.

Absage an Slipknot

„Ich sagte Anders ab, denn mangels Übung war ich kein guter Gitarrist im Gegensatz zu den Slipknot-Leuten. Meine technischen Fähigkeiten waren unterirdisch, ich hatte jahrelang keine Gitarre angefasst. Also machte ich bei diesem Funk Rock-Projekt mit und arbeitete mich langsam wieder in die Musik rein. Kurz darauf, 1996, trat ich Stone Sour bei.

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Ich sagte damals zu meiner Band: ,Hey, würden Slipknot noch mal kommen und mich haben wollen, würde ich wieder absagen. Ich will nichts geschenkt bekommen sondern selbst etwas erreichen.‘ Und Slipknot fragten tatsächlich noch mal bei mir an, und ich sagte ab.“

 Dass das Unsinn war, machte ihm sein Kumpel Zack klar, von dem er sich eine Gitarre geliehen hatte. „Er sagte zu mir: ,Bist du bescheuert? Man bekommt nur sehr selten im Leben die Chance, einen riesigen Schritt vorwarts zu kommen. Selbst wenn es nicht klappt, kannst du trotzdem wieder von vorne anfangen.‘ Das öffnete mir die Augen. Ich kontaktierte Clown – und der Rest ist Geschichte.“

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