Matt Heafy infizierte sich zwei Mal mit Corona

von
teilen
twittern
mailen
teilen

Dass der Frontmann und Gitarrist Matt Heafy von Trivium schon seit Beginn der Pandemie auf eine erfolgreiche Entwicklung seines Twitch-Accounts zurückblicken kann, ist kein Geheimnis mehr. Seine Follower-Anzahl steigt stetig: 238,000 Fans beobachten ihn mittlerweile, während er Akustik-Songs zum Besten gibt oder sich mit Videospielen beschäftigt. Nun hat der Gitarrist im Interview mit dem amerikanische Radiosender Rock 102.1 KFMA darüber erzählt, wie der Kanal ihn in Form hält.

Ob zu Hause oder auf Tour, seine Streams sollen zu keinem Stillstand kommen. Und dafür gibt es bereits einen straffen Zeitplan: „Die überwiegende Beständigkeit ist, dass ich an fünf Tagen in der Woche, wenn ich nicht auf Tour bin, zwei Mal am Tag – 8:30 Uhr und 15:00 Uhr – meine Streams auf meinem Kanal mache. Und der Großteil davon […]sind Trivium-Songs, die ich auf Wunsch der Trivium-Fans spiele. So halte ich mich in Form.“ Dadurch wird nicht nur seine Festplatte der Trivium-Songs kontinuierlich auf dem neusten Stand gehalten, sondern auch das stimmliche Organ warmgehalten.

Matt Heafy: Athlet statt Musiker

Darüber hinaus bestätigt Matt Heafy, dass er im vergangenen und diesem Jahr mit Covid-19 infiziert gewesen sei. Doch wer die meiste Zeit seines Lebens vor einem Publikum steht, der muss auch während einer Krankheit die Stimme trainieren, um keine Show absagen zu müssen: „Als meine Kinder neu geboren waren, habe ich nicht geschlafen und trotzdem dafür gesorgt, dass ich hier bin. Habe für Unterhaltung, für Gemeinschaft, für all diese Dinge gesorgt und mich trotzdem das ganze Jahr über in Form gehalten – mehr wie ein Sportler als ein Musiker, so sehe ich das.“

Im vergangenen Jahr fand die „The Metal Tour Of The Year“ in den USA statt, für die Trivium, Megadeth, Lamb Of God und Hatebreed vollständig geimpft waren. Für alle beteiligten Bands war es der Konzertauftakt seit Beginn der globalen Pandemie. Nach dem Abschluss der Tour äußerte sich Matt Heafy gegenüber dem HardDrive Radio über die vergangenen Monate wie folgt:

„Ich hatte auch einen COVID-Durchbruch, war also so immun, wie man nur sein kann, und habe mich trotzdem an jede einzelne Regel gehalten. […] Ich habe tonnenweise verdammte Impfungen bekommen. Jedes Mal, wenn man nach Südamerika reist, muss man sich impfen lassen, wenn man sich in der Nähe des Dschungels aufhält. […] Wir hatten also den Impfstoff, trugen überall Masken, außer in der Garderobe, auf der Bühne und im Bus. […] Denn wir wollten, dass die Shows stattfinden.“

Nicht nur eine erfolgreiche Tour konnten Trivium im vergangenen Jahr erreichen. Auch mit ihrem zehnte Album IN THE COURT OF THE DRAGON feierten sie im Oktober ein beeindruckendes Werk. Wohingegen der Vorgänger WHAT THE DEAD MEN SAY, ebenfalls während der Pandemie veröffentlicht, fast zu perfekt gestriegelt war, gibt es nun wieder ungestüme Energie auf die Ohren. Vor allem das originale Ölgemälde auf dem Cover ließ die Fans erstaunen.

teilen
twittern
mailen
teilen
Arch Enemy: Metal-Zeitreise mit Überraschung

Im Rahmen der großen Titel-Story der METAL HAMMER-Juliausgabe haben wir Michael Amott und Alissa White-Gluz nicht nur ausführlich über das neue Arch Enemy-Album DECEIVERS befragt. Die beiden durften auch frühere METAL HAMMER-Cover begutachten und kommentieren. Bei den Achtziger-Titelseiten mit Judas Priest, Scorpions und Doro sind sich die Sängerin und der Gitarrist einig. Doch als es zu den Neunziger-Covern kommt, wird Amott zunehmend ruhiger. Alissa hingegen beweist sich als großer Fan der Grunge-Szene. Man einigt sich aber darauf, dass dieses Phänomen zum Glück wieder verschwand und dem Metal seinen rechtmäßigen Platz überließ. Dies zeigen auch die METAL HAMMER-Titelseiten von den frühen…
Weiterlesen
Zur Startseite