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Me And That Man arbeiten an vierten Studioalbum

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Mit Me And That Man schlägt Adam Darski alias Nergal seit 2013 deutlich ruhigere Töne an als mit seiner Hauptgruppe Behemoth2017 erschien in Zusammenarbeit mit John Porter das Debüt SONGS OF LOVE AND DEATH. 2018 trennte sich Darski von Porter und arbeitete alleine weiter. Auf NEW MAN, NEW SONGS, SAME SHIT, VOL. 1 (2020) sowie dem Folgealbum NEW MAN, NEW SONGS, SAME SHIT, VOL. 2 (2021) sind dafür zahlreiche namhafte Gäste zu hören. Matthew Heafy (Trivium), Corey Taylor (Slipknot), Tobias Forge (Ghost), Randy Blythe (Lamb Of God) sowie Alissa White-Gluz (Arch Enemy) sind nur einige davon.

Ungewissheit, aber weniger Druck

Nun geht es für Me And That Man also in die vierte Runde. Dies bestätigte Nergal im Gespräch mit Oran O’Beirne von Bloodstock TV. Auf das neue Album angesprochen, antwortet er: „Es ist fast fertig… Wir stecken mitten im Aufnahmeprozess. Wir haben bereits alle Instrumente und die Gesangsdemos aufgenommen. Aber es ist eine Frage von Monaten, bis wir das gesamte Produkt fertig haben. Wir wissen noch nicht, wer es veröffentlichen wird. Und wir wissen nicht, in welchen Formaten, wie und wo.“ Für Me And That Man sei „die ganze Sache weniger angespannt“, als bei Behemoth.

Die Extreme-Metal-Band sei „ein großes Unternehmen, sozusagen eine große Produktion“, an der viel mehr Personen beteiligt sind. Demnach herrsche bei seinem von Dark Folk, Blues und Americana inspirierten Nebenprojekt viel weniger Druck – auch weil es „eher eine Nischen-Band ist“, wie Nergal erklärt. „Diese Band hilft mir, Orte zu erreichen, die ich mit Behemoth nie erkunden könnte.“ So gaben Me And That Man ein Konzert vor 500 Leuten in den Schweizer Alpen: „2.000 Meter über dem Meeresspiegel, verdammte Ziegen liefen herum und Leute wanderten.“ Ihm zufolge war es ein „wirklich entspanntes Festival, aber wahrscheinlich unter absolut beispiellosen Umständen und mit einer großartigen Atmosphäre.“

Behemoth seien für derlei Unterfangen schlicht zu groß. Me And That Man „ist also ein Tor für mich, um Orte zu besuchen und einfach in kleineren Clubs zu spielen, in kleineren Veranstaltungsorten, die ich vermisse, weil der Druck bei Behemoth groß ist und ich allein eine Menge Verantwortung trage. In dieser Band kann ich mich etwas zurücknehmen.“ Zwar habe er auch hier die musikalische Leitung inne, sei jedoch nicht mehr der Hauptsänger. „Tatsächlich singt jetzt ein junger polnischer Jazz-Musiker für uns, mit dem wir das neue Album vorproduziert haben. Er ist unglaublich – ein wunderschönes und wirklich tiefes Stimm-Timbre und ein wunderschöner Bariton. Ich bin also sehr, sehr glücklich.“ Gastmusiker seien auf dem kommenden Album keine zu erwarten.

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Heidi Skrobanski schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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