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Metallica: Wäre Gary Holt statt Kirk Hammett eingestiegen?

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Kirk Hammett stieg bekanntlich bei Metallica ein, nachdem sich James Hetfield, Lars Ulrich und Cliff Burton des damals verhaltensaufälligen Dave Mustaines entledigt hatten. So warben die drei Thrash-Metaller den Gitarristen bei Exodus ab. Hammetts früherer Band-Kollege Gary Holt (welcher mittlerweile auch bei Slayer gniedelt) sollte nun Auskunft darüber geben, ob er beim großen M angeheuert hätte, hätten die „Three Horsemen“ denn gefragt.

Ungewisse Zukunft

Zu Gast in der David Ellefson Show entgegnete Gary Holt darauf: „Wahrscheinlich nicht. Denn zu der Zeit in meinem Leben fand ich Veränderung ziemlich angsteinflößend. Ich war immer dort glücklich, wo ich mich wohlfühlte. Wahrscheinlich hätte ich nein gesagt. Zu der Zeit arbeiteten sie an KILL ’EM ALL… Wenn man da eingestiegen wäre, wäre man einer tollen Band beigetreten — aber diese Band war im Begriff, ein Independent-Album zu veröffentlichen und spielte in Clubs. Man wusste nicht, was aus ihnen werden würde. Wenn man mich jetzt in der Zukunft fragen würde, da ich weiß, was aus ihnen werden wird, würde ich zurück in der Zeit reisen und mir selbst in den Arsch treten, damit ich diesen Job annehme.“ 

Des Weiteren sinnierte Holt darüber, wie sich der Band-Wechsel für alle Beteiligten angefühlt hat. „Es ist sicher eine komplett inzestuöse Beziehung. Kirk spielt bei Exodus, dann steigt Kirk bei Metallica ein. Ich bin mit beiden befreundet. Da kann es schon viel verbale Schüsse und so geben, viel böses Blut. Aber ich habe mich da rausgehalten. Jedenfalls saß ich daraufhin am Steuer, habe angefangen, viele Riffs zu schreiben. Als ich bei Exodus eingestiegen bin, schrieb Kirk alles. Und zu der Zeit, als er gegangen ist, war ich glücklich für ihn.“

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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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