Phil Campbell wird 61 Jahre alt

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Seit nunmehr 40 Jahren bereichert Musiker Phil Campbell die Hard ’n‘ Heavy-Industrie mit seinem eindrucksvollen Gitarrenspiel. Obwohl er bereits vor seinem Beitritt bei den legendären Rock-Größen Motörhead musikalisch aktiv war – mit bereits zehn jungen Jahren begann er, erste Riffs zu shredden –, gelang der große Durchbruch erst mit seiner Nachfolgerschaft von Brian Robertson im Jahr 1984, der bisweilen einen kurzfristigen Gitarristenposten bei Motörhead besetzt hatte.

Damit schien Campbell zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Die britische Band hatte bis dato nämlich erste kommerzielle Erfolge feiern und großartige Verkaufszahlen erzielen können; ihren Status als angesehene und unverkennbare Hard Rock-Gruppe hatten sich Motörhead also bereits gesichert… Bevor der Hype um die Gruppe zeitweise schwinden und Streitigkeiten mit Labels und Managements zur Tagesordnung werden sollten.

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Das nächste Motörhead-Kapitel

Mit Phil Campbells Beitritt jedoch schien ein neues Motörhead-Kapitel eingeleitet worden zu sein, das sich durch die frische Energie und den wiedergeborenen charakteristischen Sound der Band auszeichnete, der laut Kritikerstimmen vorübergehend untergegangen war. Um die Herzen der Fan-Gemeinde zurückzuerobern, veröffentlichte die Band ein Best Of-Album der bis zu dem Zeitpunkt erschienenen Dauerbrenner – diesmal jedoch mit neuer Besetzung an der Gitarre.

Die Einführung von Phil Campbell sollte also ohnedies einen positiv-nostalgischen Beigeschmack innehaben, der das Publikum dankbar stimmte. Darauf folgten Releases wie ORGASMATRON (1986), ROCK ‚N‘ ROLL (1987), 1916 (1991), MARCH ÖR DIE (1992) und BASTARDS (1993), die jedoch nie wieder an die kommerziellen Erfolge der späten Siebziger und frühen Achtziger anknüpfen sollten. Zwar zählten Motörhead unterdessen zu den international bekanntesten Hard Rock-Gruppen, Auszeichnungen und einschlägige Verkäufe blieben aber bis auf Weiteres aus.

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Wiedergeburt

Eine nennenswerte Renaissance ihres internationalen Erfolgs kann erst ab 2004 wieder vermerkt werden. In diesem Jahr erschien INFERNO, eine Scheibe, die der Band nach Jahren wieder Chart-Platzierungen sichern konnte. Die Abkömmlinge KISS OF DEATH (2006), MOTÖRIZER (2008), THE WÖRLD IS YOURS (2010) und AFTERSHOCK (2013) zogen ebenbürtig nach und hielten wochenlang standhaft Stellung auf globaler Ebene.

Der Aufschwung der Band gipfelte in der Veröffentlichung von BAD MAGIC (2015). Mit der Platte handelt es sich um die erste, die Motörhead mithilfe von Krachern wie ‘Victory Or Die’ und ‘Till The End’ an die Spitze der deutschen Album-Charts katapultierte. BAD MAGIC sollte allerdings das Ende der Motörhead-Historie markieren. Frontmann und Gesicht der Gruppe, Lemmy Kilmister, verstarb im Release-Jahr an einer Krebserkrankung und versetzte die Rock- und Metal-Welt damit in Schock und Trauer.

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Nach der Auflösung der ‘Overkill’-Institution gründete Phil Campbell die Gruppe Phil Campbell And The Bastard Sons, mit der er bis heute zwei Alben veröffentlicht hat. Solo- und Nebenprojekte laufen parallel zu dem „Familienunternehmen“ und lassen regelmäßig neues Material des Musikers erwarten. Insofern: Weiter so, cheers und happy birthday, Phil Campbell!

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Die 500 besten Metal-Alben aller Zeiten: Platz 400-500

Grob überschlagen: 500 Ausgaben METAL HAMMER in 40 Jahren – das umfasst selbst bei vorsichtiger Schätzung mehrere Zehntausend Alben. Wenn man dann noch zugesteht, dass schon vor unserer Kioskpremiere 1984 die ersten harten Riffs angeschlagen wurden, dürfen noch ein paar Hundert relevante Ur-Werke dazukommen. Höchste Zeit also, das mal zu sortieren. Wir beginnen mit den Rängen 400-500, die weiteren folgen in den nächsten Tagen. 400 Saint Vitus BORN TOO LATE (1987) Auf dem dritten Wurf der Doom-Metaller aus Los Angeles wirkt zum ersten Mal The Obsessed-Frontmann Scott „Wino“ Weinrich mit. Unter anderem deshalb sowie dank des an frühe Black Sabbath…
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