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METAL HAMMER PODCAST Folge 1 mit Doro Pesch https://www.metal-hammer.de/wp-content/uploads/2020/11/27/09/mh-podcast-beitragsbanner.gif

Arkona OT SERDCA K NEBU Review

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Mit der Popularität eines (Sub-)Genres wächst auch die Zahl der Anwärter auf den Thron, während die stilistische Vielfalt bei diesem Prozess oft in die Knie geht.

Die aus Moskau stammende Pagan Metal-Band Arkona sollte übrigens nicht mit den zwei NS-Black-Metal-Bands gleichen Namens verwechselt werden – der Ort einer der letzten Kultstätten des heidnisch-slawischen Gottes Svantovit scheint eine machtvolle Anziehungskraft auszuüben. Man muss der Band zugute halten, dass sie schon seit 2002 die Schwerter schwingt und mit russischen Folklore-Elementen eine originelle Geschmacksrichtung ins sonst typisch Finntroll-mäßige Treiben bringt.

OT SERDCA K NEBU („Aus dem Herzen des Himmels“) ist das vierte Album der Band, ursprünglich 2007 in Russland erschienen – jetzt soll es also mit der Welteroberung klappen. Neben den angesprochenen Folk-Elementen, die Arkona allerdings – etwa auf dem 2004er-Album LEPTA – schon kompromissloser und spröder inszeniert haben, bringen sie mit Mascha Arichipowa eine außergewöhnliche, weil nicht trällernde, sondern enorm variabel und herb singende Frontfrau mit.

Die Instrumentierung ebenso wie die Interpretationen traditioneller Folk-Songs (‘Gutsulka’, ‘Kupula I Kostroma’, ‘Cigular’) dürfte auch die In Extremo-Fraktion aufhorchen lassen, und bei patriotischen Hymnen wie ‘Pokrovy Nebesnogo Starca’ und Schunkel-Songs wie ‘Slav’sja, Rus’!’ bleibt garantiert keine Kehle trocken. Nastrovje!

ROBERT MÜLLER

(Diese und viele weitere Rezensionen findet ihr in der METAL HAMMER August-Ausgabe!)


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