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Comeback Kid SYMPTOMS + CURES Review

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Erzählt einem jungen Hardcore-Fan mal, dass ihr das letzte Comeback Kid-Album BROADCASTING… (2007) mögt, da leuchten die Augen aber. Die Kanadier gelten nämlich seit spätestens jenem Werk als Hoffnungsträger im Hardcore-Nachwuchs. Seitdem sind nun nicht nur drei Jahre vergangen, sondern es erschien auch das Nebenprojekt von Sänger Andrew Neufeld: Sights & Sounds.

Beides merkt man dem neuen Comeback Kid-Album an, denn SYMPTOMS + CURES klingt gewachsener, überlegter, weniger ungestüm. Natürlich bleiben Punk und Hardcore die Song-Basis, doch insgesamt ist deutlich mehr Platz in den Songs, dafür aber weniger Hektik. ‘G.M. Vincent & I’ und ‘Get Alone’ schlagen sogar so ruhige Töne an, dass sie auch auf dem großartigen Sights & Sounds-Album hätten Platz finden können. Aber keine Sorge: Das Pfund ist immer noch da.

Allein der Opener ‘Do Yourself A Favor’ beweist mit Nachdruck, dass hier noch immer den alten Tugenden zählen. Und die reichen von DIY-Attitüde und rauer Energie über Ehrlichkeit bis zu Mitsing-Refrains und Texten mit Inhalt. Alles vorhanden auf einem Album, das das mitreißendste und überraschendste der bisherigen Comeback Kid-Karriere ist.

Tobias Gerber

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der November-Ausgabe des METAL HAMMER.


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