Toggle menu

Metal Hammer

Search

David „Rock“ Feinstein BITTEN BY THE BEAST Review

teilen
mailen
teilen
von

Dios Vermächtnis? Eher der faulige Erbschleicher! Wenn ein Album klingt, als wäre es vor 20 Jahren aufgenommen worden, muss das nichts Schlechtes sein. Zuletzt haben Black Country Communion von solch altmodischem Charme profitiert. Feine Geschichte. Dagegen: Wie man es nicht macht, zeigt David Feinstein auf BITTEN BY THE BEAST. Dass die Produktion klingt, als wäre alles mit einem zweitklassigen Diktiergerät aufgenommen (mit Ausnahme des Gesangs, da wurde ein viertklassiges Gerät gezückt) – geschenkt.

Viel verheerender sind die Songs, die so uninspiriert, belanglos, langweilig sind, dass sie selbst Anfang der Achtziger – Blödsinn: Anfang der Siebziger keinen Menschen interessiert hätten. Der Fairness halber seien an dieser Stelle ‘Evil In Me’ und ‘Kill The Demon’ erwähnt, die zumindest keine Komplettausfälle sind. Trotzdem: Es wundert nicht, dass Feinstein in der Metal-Geschichte kaum eine Duftmarke hinterlassen konnte – im krassen Gegensatz zu seinem Cousin Ronnie James Dio, der mit dem Song ‘Metal Will Never Die’ auf BITTEN BY THE BEAST seinen letzten Gesangsauftritt hat.

Und das dürfte auch der einzige Grund sein, dem Feinstein-Album überhaupt Aufmerksamkeit zu widmen. Schöner wäre aber gewesen, den Dio-Song aus Pietätsgründen unter Verschluss zu halten. Nicht nur, dass er so stumpf und schlecht ist, dass selbst der Gesangs-Großmeister ihn nicht retten kann; Textzeilen wie „I will never die“ wirken in der aktuellen Situation eher… unglücklich. Bei aller Dio-Liebe, aber: Das geht gar nicht.

Sebastian Kessler

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Dezember-Ausgabe des METAL HAMMER.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Ihsahn ANGL Review

Autumn ALTITUDE Review

Stillness Blade :: Break Of The Second Seal


ÄHNLICHE ARTIKEL

Intergeschlechtlicher Metal-Sänger als Kampagnen-Gesicht

Lynn, Sänger der Berliner Death Metal-Formation Human Abyss, ziert momentan viele Plakate der Hauptstadt. Das hat einen wichtigen Grund.

Exciter thrashen weiter

Die kanadischen Alt-Thrasher Exciter arbeiten fleißig an neuem Material und haben bereits acht von zehn Songs für das neue Werk THRASH SPEED BURN fertig.

Timo Tolkki stellt Revolution Renaissance Songs online

Nachdem Timo Tolkki Stratovarius aufgelöst hat, konzentriert sich die Aufmerksamkeit vieler Fans jetzt auf sein neues Projekt: Revolution Renaissance.

teilen
mailen
teilen
10 Orte, die jeder Metalhead besucht haben muss

Ob von Menschenhand erschaffen oder Naturschauspiel - es gibt einige "Hot Spots", die perfekt für unser Genre gemacht sind. Zu den Metal-"Sehenswürdigkeiten" gehört natürlich ohne Frage auch das Wacken Open Air mit seiner internationalen Fan-Gemeinde. Doch wer sich mal die Festivals oder Kreuzfahrten sparen und stattdessen eine Metal-"Kultur-Reise" absolvieren will, für den haben wir hier ein paar Tipps bereit (mit Dank auch an Loudwire). Sedletz-Ossarium, Kutná Hora, Tschechien Fangen wir mit unserer Reise ganz in der Nähe Deutschlands an. Etwa 70 Kilometer östlich von Prag liegt die Stadt Kutná Hora, in deren Ortsteil Sedletz das weltberühmte Beinhaus zu finden ist.…
Weiterlesen
Zur Startseite