Es gibt eine Story?
Eine weitere Neuerung in „DOOM Eternal“ ist der verstärkte Fokus auf die Handlung. Das ist erst einmal ungewohnt und mag aufgrund der vielen Begriffe, die in den kurzen Zwischensequenzen genannt werden, auch für Einsteiger leicht verwirrend sein. Denn wer sich nicht ständig über den Kodex – die Enzyklopädie des Spiels – auf dem Laufenden hält und fleißig neue Einträge liest, wird schnell nur Bahnhof verstehen. „DOOM“ hatte zwar auch eine Handlung, diese war jedoch deutlich simpler und mehr Mittel zum Zweck. In „DOOM Eternal“ steht die Geschichte mitten im Vordergrund. Daher lohnt es sich, Zeit zu investieren und sich im Kodex einzulesen.

Ein Soundtrack zum Verlieben
Der harte Industrial-Soundtrack stammt übrigens wieder aus der Feder von Mick Gordon, der auch schon beim Vorgänger für den guten Ton gesorgt hat. Anders als noch beim 2016er-Ableger ist die Musik in „DOOM Eternal“ deutlich verspielter und abwechslungsreicher. Es kommt sogar ein Heavy-Metal-Chor zum Einsatz und die musikalische Untermalung passt perfekt zum Geschehen und sorgt auch für die richtige Motivation.
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