Toggle menu

Metal Hammer

Search

Dragged Into Sunlight Hatred For Mankind

Death Metal, Prosthetic/Sony 7 Songs / 50:00 Min. / VÖ: 19.11.2010

4.0/ 7
teilen
mailen
teilen
von
Foto: Prosthetic/Sony

Beim Blick auf das „herausragende“ Cover-Artwork verortet man das aus Liverpool stammende Quartett als ultra-finstere Low-Fi-Schwarzweiß-Black-Metal-Kapelle. Frei nach dem Motto: „Mehr Deibel als wir geht nicht!“ Doch so einfach machen es die Musiker T, A, C und J (jaja, mehr als einen Buchstaben gibt es nicht, ist ja Underground) dem Analysten nicht. Offensiv-offensichtlich höchst antichristlich ausgerichtet, mörtelt sich der Haufen durch eine krude Mischung aus Deicide, geschwärztem Sludge-Wahn und leicht vertrackt anmutendem Death Metal US-amerikanischer Couleur. Dann und wann darf als Sahnehäubchen eine Mortician-Anleihe nicht fehlen. So weit die theoretische Betrachtungsweise.

In medias res agieren die Herren durchaus solide, und ihr Songwriting entsteht garantiert nicht zwischen Porzellan-Thron und Gartenhäuschen. Davon zeugt alleine die Spielzeit: Sieben Stücke in 50 Minuten (inklusive dem Quasi-Outro ‘Totem Of Skulls’). Welcome Geduld! Doch um der satanisch-finsteren Atmosphäre Rechnung zu tragen, tönt der Sound zu basslastig und rumpelig. Eine klarere, noch druckvollere Produktion hätte hier den Hörspaß sicherlich erhöht. Doch Death Metal findet bekanntlich nicht im Konjunktiv statt, so dass immerhin sehr gute vier Punkte nach England gehen.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Memoriam :: FOR THE FALLEN

Deserted Fear :: DEAD SHORES RISING

Revel In Flesh :: EMISSARY OF ALL PLAGUES


ÄHNLICHE ARTIKEL

Sanguisugabogg trennen sich von Gitarrist

Sanguisugabogg müssen ab sofort auf Gitarrist Cedrik Davis verzichten, haben jedoch schon eine Antwort auf die Lücke im Line-up.

Jack Owen kam mit Deicide-Frontmann Glen Benton nicht aus

Der ehemalige Deicide-Gitarrist Jack Owen erklärt in einem Podcast-Interview seinen Ärger mit Frontmann Glen Benton.

Kam Lee (Massacre): Slayer haben den Death Metal erfunden

Für Kam Lee liegt der Ursprung des Death Metal in der Musik von Slayer — genauer gesagt: In einem ganz bestimmten Element.

teilen
mailen
teilen
Sanguisugabogg trennen sich von Gitarrist

Sanguisugabogg zählen zu jener Sparte von Musikgruppen, die sich beim Preis für das unleserlichste Band-Logo bewerben. Und genauso klingen die Death-Metaller aus Columbus, Ohio auch. Live muss das Quartett nun auf eine Lösung zurückgreifen, die sich erst jüngst auf ihrer Europatournee bewährt hat. Denn Gitarrist Cedrik Davis steigt aus — darauf haben sich die beteiligten Musiker freundschaftlich geeinigt. Band-Gründer, Schlagzeuger und Produzent Cody Davidson wechselt deswegen an die Gitarre, und Eric Morotti von Suffocation verdrischt fortan die Felle. Die Show muss weitergehen Als Grund dafür führen Sanguisugabogg an, dass Cedrik kürzlich Vater geworden ist. "Wir informieren euch, dass wir uns mit…
Weiterlesen
Zur Startseite