Forlorn THE ROTTING Review

teilen
twittern
mailen
teilen
von

In den vergangenen vier Jahren brachten sich Forlorn auf zwei EPs und bei Konzerten mit Death Angel, Bury Your Dead oder Raging Speedhorn ins Gespräch. Auf ihrem ersten Langeisen beackern sie mit Rhythmushämmern beharrlich wunde Stellen. Parallel verabschiedet James Shaw büschelweise Lungenhärchen und lässt sie von Riff-Äxten zerhacken. Klar: Das können andere auch, und das riecht nach Obituary.

Aber: Nicht jede (Debüt-)Band verfügt über das Potential, Death, Thrash und Core-Spielarten dynamisch, effektiv und authentisch rotzig zu verbinden. In den größten THE ROTTING-Momenten – wenn sie beispielsweise von Dreschflegelei in dreckigen Eyehategod-Sludge umschwenken oder schräge Slayer-Soli wichsen – gehören Forlorn zu dieser raren Spezies.

Wie das Gähn-Instrumental ‘Victims Of Revenge’ und der krampfhaft gestreckte, jämmerlich verreckende Pseudo-Paranoia-Siebenminüter ‘Crimson Star’ zeigen, steht und fällt Forlorns Anziehungskraft allerdings mit Shaws intensiver Präsenz. Mit mehr kompositorischer Routine könnten die jungen Wilden bald deutlich mehr als einen Kurzzeit-Schmerztöter aus Birminghams Boden wuchten.

Dominik Winter

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der August-Ausgabe des METAL HAMMER.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Death Angel :: The Evil Divide

Death Angel :: The Bay Calls For Blood - Live In San Francisco & A Trashumentary

Death Angel :: The Dream Calls For Blood


ÄHNLICHE ARTIKEL

Bürgermeister von Albuquerque besucht Testament/Exodus/Death Angel-Konzert

Tim Keller, Bürgermeister von Albuquerque, enthüllt sein Metalhead-Dasein erneut durch den Besuch eines Konzerts von Testament, Exodus und Death Angel.

Aaron Patrick (Ex-All That Remains) schließt sich D.R.U.G.S. an

Basser Aaron Patrick, der 2021 All That Remains verließ, läuft als neuestes Mitglied zu den Post Hardcorelern D.R.U.G.S. über.

Death Angel: Neues Album wird noch dieses Jahr aufgenommen

Das 2019 erschienene Death Angel-Album HUMANICIDE soll schon bald einen Nachfolger bekommen. Die Thrasher arbeiten fleißig an neuem Material.

teilen
twittern
mailen
teilen
Metal im TV: 3sat und WDR drehen auf mit AC/DC, Judas Priest, u.v.m.

Nach zwei Jahren pandemiebedingten Stillstands und der damit einhergehenden Sorge um das Fortbestehen der Konzert- und Festivalkultur kehrt allmählich wieder Normalität ein in das Bühnenleben. Der Festival-Sommer 2022 läuft in vollem Gange und jagt abertausende Musikliebhabende auf die internationalen Veranstaltungsgelände. Um der kollektiven Euphorie gerecht zu werden und bei aktuell herrschenden tropischen Temperaturen ebenso einen Hauch des Festival-Geistes für zu Hause zu gewährleisten, drehen 3sat und WDR dieses Wochenende ordentlich auf und lassen es auch über die Bildschirme Heavy Metal-gebührend scheppern. AC/DC live bei Monster Of Rock in Donington (1991) Den Auftakt des Hard 'n' Heavy-Wochenendes machen AC/DC mit ihrem…
Weiterlesen
Zur Startseite