Kritik zu Helloween Straight Out Of Hell

Helloween Straight Out Of Hell

Power Metal, Sony 14 Songs / 65:10 Min. / VÖ: 18.01.2013

7.0/ 7
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Foto: METAL HAMMER

Alter…! Oder, um es mit einer eher archaisch anmutenden Redewendung auszudrücken: „Potzblitz!“ Was Helloween hier auf ihrem gefühlt 666. Album (es ist in Wirklichkeit „erst“ das 14. Werk) vom Stapel lassen, konnte man so nicht erwarten. Härte, Geschwindigkeit, Rasanz, Dynamik – alles da. Und wie. Bereits der Opener ‘Nabataea’ läuft Sturm. Fett.

Ob Sänger Andi Deris seine insgesamt hervorragende Leistung auch live hinbekommt, bleibt abzuwarten und aufgrund der Auftritte in jüngster Vergangenheit sehr fraglich, aber hier überzeugt das Ergebnis auf ganzer Linie. Es ist zwar eine alte Floskel, aber „je oller, je doller“ trifft mal wieder ins Schwarze. Weitere Beispiele dafür sind ‘World Of War’ oder ‘Burning Sun’ – hammerharte Uptempo-Brecher, welche an die Hoch-Zeiten in den Achtzigern der ursprünglich aus Hamburg stammenden Band erinnern.

Und es ist auch nicht so, dass Helloween in der bitteren Bringschuld wären, denn die letzten beiden Studioalben GAMBLING WITH THE DEVIL (2007) und 7 SINNERS (2010) waren alles andere als Rohrkrepierer mit erhöhtem Fremdschämfaktor. Neben der zurückgewonnenen Härte und Geschwindigkeit halten natürlich auch positive Melodic-Midtempo-Rocker wie ‘Live Now!’ und ‘Waiting For The Thunder’ oder Melodic Metal-Frohsinnspender der Marke ‘Far From The Stars’ Einzug.

Ob es nun überraschender ist, dass Helloween solch ein Album überhaupt noch einmal abliefern können oder die Erkenntnis, dass die Band es einfach noch drauf hat, muss letztendlich jeder für sich selbst entscheiden. Fakt ist: Helloween sind anscheinend stärker als jemals zuvor. Ganz klar ein definitives Highlight im noch jungen 2013!

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