Hand aufs Herz: Spätestens seit LIVE AFTER DEATH läuft doch die Eiserne Jungfrau ihrer Kondition vergeblich hinterher! Der schnelle Opener ‚Be Quick Or Be Dead‘, auch gleichzeitig Single- Auskoppelung von FEAR OF THE DARK, läßt die Hoffnung aufkeimen, Steve Harris und Co. hätten wieder zu altgewohnter Form zurückgefunden, denn bewußtes Stück könnte auch ohne weiteres von BEAST, PIECE oder POWERSLAVE stammen. Doch im Endeffekt war’s das fast schon wieder. Außer dem swingenden ‚Chains Of Misery‘, dem passabel geratenen ‚Judas Be My Guide‘ und dem Titelsong ragt nichts weiter aus dem in den letzten fünf Jahren für Iron Maiden schon fast typisch gewordenen und im Prinzip auch auf FEAR OF THE DARK praktizierten Durchschnittssongwriting ohne die berühmten ‚balls‘ heraus. Auch wenn es Ohr Staude nicht wahrhaben will und sich mal im Hinblick aufsein Killers-Review (MH 4/92] die Mühe machen sollte, die Kennlinien seiner Hörgeräte durchchecken zu lassen – Paul Di’Anno hat für mich mit MURDER ONE das ultimative Maiden-Album der 90er Jahre abgeliefert. Aus. Finito. Und knappe fünf Punkte – inklusive einem 40%igen Bonus eines Maiden-Fans der ersten Stunde.
ÄHNLICHE KRITIKEN
Iron Maiden :: The Book Of Souls
Iron Maiden :: Maiden England ’88
Primal Fear 16.6 (BEFORE THE DEVIL KNOWS YOU’RE DEAD) Review
ÄHNLICHE ARTIKEL
Iron Maiden: Trailer zu neuer Doku ist online
Der frisch veröffentlichte Trailer zu ‘Iron Maiden: Burning Ambition’ macht klar: Die neue Doku ist ein Pflichttermin im Kino.
Neuer Iron Maiden-Film enthüllt ein paar Geheimnisse
Laut Iron Maiden-Saitenstreichler Adrian Smith gewährt die im Mai in den Kinos anlaufende Dokumentation ein paar richtig tiefe Einblicke.
Bruce Dickinson in Lichtschwert-Duell verwickelt
Bruce Dickinson (Iron Maiden) zeigt sich als Ultra-Fan von ‘Star Wars’, ‘Doctor Who’, ‘Knight Rider’ und mehr.
