Toggle menu

Metal Hammer

Search

Judas Priest A Touch Of Evil Live

Sony 11 Songs / 10.07.2009

teilen
mailen
teilen
von
Foto: Sony

In den letzten Jahren waren Konzerte von Judas Priest immer ein zweischneidiges Schwert: Entweder sahen die Fans eine packende Show von Halford & Co. oder einen beinahe schon als Offenbarungseid zu bezeichnenden Auftritt der NWOBHM- Legende.

Dies sollte sich aber zur diesjährigen „Priest Feast“-Tour schlagartig ändern, denn hier präsentierten sich der Metal God und seine Mitstreiter in bestechender Form. Genau in diese Kerbe schlägt auch A TOUCH OF EVIL: LIVE. Aufgenommen auf den beiden Welttourneen 2005 und 2008, bietet es elf bisher unveröffentlichte Live-Versionen von Priest-Klassikern in der Besetzung Halford, Tipton, Downing, Hill und Travis.

Veredelt wurden die Aufnahmen von keinem Geringeren als Tom Allom, der Judas Priest von UNLEASHED IN THE EAST bis RAM IT DOWN als Haus- und Hofproduzent zu Diensten war. A TOUCH OF EVIL: LIVE knallt derart fett und transparent aus den Boxen, dass der Finger nach dem Abschluss-Song ‘Painkiller’ sofort wieder auf die Playtaste drückt.

Allerdings bringt einen die hier allzu perfekt dargebotene Version eben dieses Tracks ins Grübeln, denn bei keiner Show seit der Priest-Reunion im Jahr 2004 hat Rob Halford den Song in einer derartigen Qualität dargeboten. Hier wurde offensichtlich im Studio nachgeholfen. Wegen dieser kleinen Ungereimtheit schrammt A TOUCH OF EVIL: LIVE knapp an der Höchstnote vorbei.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Judas Priest :: INVINCIBLE SHIELD

Judas Priest :: Redeemer Of Souls

Judas Priest :: Epitaph


ÄHNLICHE ARTIKEL

Tim "Ripper" Owens: Iron Maiden — top, Judas Priest — Flop

Das einstige Judas Priest-Organ Tim "Ripper" Owens findet, dass Iron Maiden mindestens eine Sache besser machen als Rob Halford und Co.

K.K. Downing: Judas Priest wollen keine Wiedervereinigung

Seit dem Ausstieg von K.K. Downing aus Judas Priest sind viele Jahre vergangen. Dennoch will die Band laut Downing keine Wiedervereinigung.

Markus Babbel: Aus Liebe zum Riff

Markus Babbel macht sich mehr und mehr einen Namen als DJ, wie etwa beim Wacken Open Air oder dem Full Metal Mayrhofen.

teilen
mailen
teilen
K.K. Downing: Judas Priest wollen keine Wiedervereinigung

2011 verabschiedete sich Gitarrist Kenneth "K.K." Downing nach Konflikten mit dem Management und der Band auf unschöne Art und Weise aus Judas Priest. Seither wird in Interviews immer wieder deutlich, dass er seine Entscheidung zu gehen bereut. In einem aktuellen Interview mit Are You Ready sprach er darüber, ob eine Live-Wiedervereinigung möglich ist. Altersfrage Auf die Frage, ob er sich weitere Auftritte mit Judas Priest vorstellen könne, wenn sich die Möglichkeit ergeben würde, verweist Downing zunächst auf das fortgeschrittene Alter aller Beteiligten. Er sagt: "Das Alter spielt nun für uns alle eine große Rolle. Momentan kann Glenn (Tipton, Gitarrist –…
Weiterlesen
Zur Startseite