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Kneipenterroristen DIE ERSTEN WERDEN DIE LETZTEN SEIN Review

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In Kreisen der Onkelz-Fans gelten die Kneipenterroristen als offizieller Nachlassverwalter von Weidner, Russell & Co. Dabei sieht die musikalische Realität mittlerweile etwas anders aus: Covert die Gruppe nicht gerade Onkelz-Stücke (was auf der Bühne oft der Fall ist), offenbart sie unverhohlene Sympathien für AC/DC, Motörhead oder Iron Maiden.

Auch ihr neuestes Album DIE ERSTEN WERDEN DIE LETZTEN SEIN ist in erster Linie beinharter Rock’n’Roll mit jeder Menge Malcolm Young-Riffs, bei denen Punk-Attitüden selten oder gar nicht vorkommen und auch die Märtyrerprosa von Onkelz-Texter Stefan Weidner kaum zu finden ist.

Ganz im Gegenteil: Die Kneipenterroristen haben Sinn für Humor und setzen sich durchaus kritisch mit der Selbstgerechtigkeit ewiger Nörgler und Besserwisser auseinander. Produziert wurde das Album von Eike Freese (Dark Age), dadurch stimmen auch Sound und Ausdruck.

Die besten Tipps für den Genuss von DIE ERSTEN WERDEN DIE LETZTEN SEIN liefern die Musiker in einem ihrer Texte: „Heute Nacht wird durchgemacht, wir feiern, bis die Schwarte kracht“. Vier Punkte mit Tendenz nach oben.

Matthias Mineur

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Dezember-Ausgabe des METAL HAMMER.


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