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Kreator Dying Alive

Nuclear Blast/Warner DVD / VÖ: 30.8.

6.0/ 7
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Foto: METAL HAMMER

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Eine Dekade nach der starken Live-DVD LIVE KREATION – REVISIONED GLORY (2003) im Nachgang des „Comeback-Albums“ VIOLENT REVOLUTION (2001) kommen die deutschen Thrash-Heroen mit einer neuen visuellen Machtdemonstration an den Start: DYING ALIVE heißt das Vermächtnis und umfasst im Kern den finalen Tournee-Gig am 22.12.2012 in der Oberhausener Turbinenhalle. Rein von den simplen Fakten her (Auftritt in der Heimat vor ausverkaufter Halle, beste Setlist ever, et cetera) stehen die Zeichen ganz klar auf Sieg. Und siehe da: Der Kreator triumphiert.

Wie immer bei den Ruhrpöttlern ist das ganze Unterfangen sehr stimmungsvoll inszeniert. Ganze 24 Kameras (unter anderem an Milles Gitarrengurt, Ventors Drumkit, im Pit, in der ersten Reihe, unter der Bühne, Schwenkarm überm Publikum et cetera) filmen die fantastische Show. Und wenn die Zuschauer die Melodie im finalen Part von ‘Enemy Of God’ mit „O-ho-ho“-Singsang begleiten, merkt man: Hier ist Magie im Raum. Und wer kriegt keine Gänsehaut, wenn Mille „Ruhrpott…? Zerstörung!“ schreit.

Neben der starken und vor allem tighten Bandperformance, dem guten Sound und der formidablen Song-Auswahl begeistert speziell der exzellente, weil höchst dynamische Schnitt. Auch schön: Die Einstellung, dass während des Konzerts die Texte eingeblendet mitlaufen (zum besseren Verständnis oder für eine Ad-hoc-Karaoke – je nach Gusto). Also Boni gibt es noch ein gut zwölfminütiges Behind The Scenes-Special, bei dem die Leute hinter den Kulissen vorgestellt werden und zu Wort kommen sowie einen Vierminüter zum Videodreh von ‘Phantom Antichrist’ in Polen letztes Jahr.

Insgesamt gibt es vier verschiedene DYING ALIVE-Versionen, die zudem das Konzert auch als Live-CD enthalten. Über Verpackung/Aufmachung können hier aufgrund des reduzierten Rezensionsexemplars keine Angaben gemacht werden. Rein inhaltlich gehen der Daumen und die Pommesgabel steil nach oben.

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