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Matt Roehr UHAD2BTHERE! LIVE BOOTLEG VOL. 1 Review

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Schon der Titel UHAD2BETHERE! LIVE BOOTLEG VOL. 1 (aufgenommen im Capitol zu Hannover und dem Berliner Columbia Club) deutet an, dass es dem ehemaligen Böhse Onkelz-Gitarristen Matt Roehr bei diesem Konzertmitschnitt nicht darum geht, ein aufgemotztes Hochglanzprodukt unter die Leute zu bringen.

Roehr ist Fan von Livealben, die so vor Energie strotzen, dass der Schweiß aus dem CD-Schacht tropft – und genau das ist ihm mit diesem Album gelungen. Schon der Opener ‘Going Down’ (Don Nix-Cover) und das großartige ‘I Ain’t Around No More’ ziehen den Hörer direkt in ihren Bann – was natürlich nicht nur an Gonzos variantenreichem Gitarrenspiel, sondern auch an seinen Mitstreitern liegt: Südamerikanische Rhythmusgiganten, ein hervorragend aufgelegter Keyboarder Stephan Weiler, und ein Sänger namens Charlie Huhn, der sich hier in absoluter Bestform präsentiert.

Dass die drei damals dargebotenen Onkelz-Stücke fehlen, dürfte nur eingefleischte Fans des Frankfurter Quartetts stören. Alle anderen erfreuen sich an einem mitreißenden Live-Dokument, das vor Spielfreude förmlich explodiert.

MATTHIAS WECKMANN

(Diese und viele weitere Rezensionen findet ihr in der METAL HAMMER Juli-Ausgabe!)

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Saitenhieb: Was will eigentlich dieses ganze komische Publikum hier?

[Dieser Artikel ist ein Fundstück aus unserem Archiv aus dem September 2010] Liebe Rocker, der Festival-Sommer nähert sich mit großen Schritten. Was in der hart rockenden Gemeinschaft in zunehmendem Maße eine Frage aufwirft: "Was will eigentlich dieses ganze komische Publikum hier?" Ein nicht ungewöhnliches Szenario sieht so aus: Man steht nach Stunden brütender Hitze endlich an der optimalen Position zwischen Getränkeversorgung, Bühne und Abort, das Intro der Band, die alle Strapazen wert ist, erklingt, und dann... nimmt der Typ im schlechten Bootleg-Shirt vor uns seine (in der Regel) weibliche Begleitung auf die Schultern. Meistens, weil sie den Sänger so niedlich…
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