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Meanstreak METAL SLAVE Review

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Alles ist angerichtet für en richtig großen Fest: METAL SLAVE ist ein strunzdoofer Titel, hat ein ebensolches Artwork und die vier Sklaven, die devot aus dem Booklet hecheln, sehen aus wie die Ehrenpräsidenten des 1. FC Hammerfall.

Indes: Meanstreak machen ihrem Namen alle Ehre und sind so richtig gemein, denn sie tun einem nicht den Gefallen, eine gnadenlose Arschbombe abzuliefern. Im Gegenteil: Die Schweden gehen so brav und bieder zu Werke, dass die Oberammergauer CSU-Ortsgruppe vergleichsweise progressiv wirkt.

Da knien sie in ihrem Herrgottswinkel des Heavy Metal und zitieren mit dünnem Stimmchen ihre Gebete zwischen Iron Maiden und Firewind, dass ihre Mantras an Freund und Feind vorbeigehen. Noch dazu ist die Platte von Fredrik Nordström (Dimmu Borgir, Powerwolf, At The Gates) ganz ordentlich produziert.

Was soll man machen? Natürlich ist diese Band schlecht, aber eben nicht so schlecht, dass ein richtig schöner Totalverriss gerechtfertigt wäre. Es bleibt – bieder.

Wolfgang Kuhn


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