Toggle menu

Metal Hammer

Search

Pain Of Salvation LINOLEUM Review

teilen
mailen
teilen
von

Im Progressive Rock sind die Türen für Freigeister immer offen – Pain Of Salvation gehören zu den Köpfen, die über diese Vorgabe gut und gern und oft hinausschießen. Ihr letztes Album SCARSICK (2007) strotze nur so vor Selbstsicherheit, die sich zwischen düsteren Elementen, klassischem Prog und Disco-Tanz abbildete. Jetzt ist es Zeit für einen neuen kreativen Befreiungsschlag, und LINOLEUM ist der EP-Vorbote.

Laut Label werden die ersten vier Songs auch auf dem kommenden, noch unbetitelten Album zu finden sein. Als erstes fällt auf, dass speziell im Titelsong vermehrt alternative Einflüsse auftauchen, die an ältere Incubus und eine Spur Faith No More erinnern. Ist kein Überhit, aber eine sehr interessante Stil-Wendung. Dass Frontmann Daniel Gildenlöw auch diese Aufgabe mit Bravour bewältigt, stellt ein weiteres mal sein weites Stimmspektrum unter Beweis.

Das folgende ‘Mortar Grind’ ist tief in den Siebzigern verwurzelt, spielt mit gespenstisch-cooler Attitüde und gefällt mit diversen Stimmungswechseln, während ‘If You Wait’ an spleenige Muse erinnert. ‘Gone’ schließt die Einblicke ins neue Werk ab und ist ebenfalls vergleichsweise ruhig ausgefallen. Pain Of Salvation werden wohl die Siebziger abfeiern und etwas entspannter zu Werke gehen – aber beileibe nicht langweiliger. Wir freuen uns darauf!

Matthias Weckmann

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Dezember-Ausgabe des METAL HAMMER.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Dååth THE CONCEALERS Review

Transatlantic THE WHIRLWIND Review

Iwrestledabearonce IT’S ALL HAPPENING Review


ÄHNLICHE ARTIKEL

MAXIMUM METAL Vol. 162

Unsere April-Ausgabe liegt wieder eine DVD bei - als hochwertiges Amaray-Case. Diese Specials und Clips erwarten euch:

Ende des digitalen Rechte-Managements

Bisher legten die großen Plattenfirmen Wert darauf, ihre Songs nur mit Kopierschutz digital verfügbar zu machen – zu groß die Angst vor illegalen Kopien und Umsatzeinbußen. Jetzt scheint das Umdenken perfekt.

King Diamond: auf dem Weg der Besserung

Als Kim Bendix Petersen – besser bekannt als King Diamond – kürzlich mit mehreren Bypässen am offenen Herzen operiert werden musste, hielt die Metal-Szene den Atem an. Jetzt geht es dem Dänen deutlich besser und er ist auf dem Weg der Besserung.

teilen
mailen
teilen
Das sind eure liebsten Debütalben!

Der erste Versuch geht oft schief – aber was wenn nicht? Wir fragten euch vor einigen Wochen, welches Debütalbum ihr als am besten gelungen empfindet und ihr habt fleißig in die Tasten gehauen und uns tausende von Antworten geliefert. Die meist genannten Platten haben wir nun geordnet und in einer Top 10-Liste für euch zusammengefasst: Platz 10: Dio – HOLY DIVER Ronnie James Dio war einer der wichtigsten Sänger im Heavy Metal. Er wurde als Solo-Künstler und Frontmann von Rainbow und Black Sabbath bekannt. 1982 gründete der Musiker seine eigene Band Dio, die eine musikalische Mischung aus Rainbow und Black…
Weiterlesen
Zur Startseite