Toggle menu

Metal Hammer

Search

The Pretty Reckless Going To Hell

Alternative, Cooking Vinyl/Indigo 12 Songs

5/ 7
teilen
twittern
mailen
teilen
von

Selbst als bekennender Seriensüchtiger kann man nicht alles anschauen. Die beim vornehmlich weiblichen Publikum beliebte Jugendserie ‘Gossip Girl’ etwa gehörte bislang nicht zum wöchentlichen Programmplan. Auch gut, so lernt man Aktrice Taylor Momsen eben ganz unvoreingenommen in ihrer Funktion als Sängerin und Rhythmusgitarristin von Pretty Reckless kennen. Und dort macht sie keine schlechte Figur.

Das bereits zweite Album ihrer Formation mischt recht clever (und vor allem gefällig) Neunziger-geprägten Alternative mit Classic Rock unterschiedlichster Couleur. Von The Smashing Pumpkins über Stone Temple Pilots und Hole bis hin zu The White Stripes reicht die Palette.

Und Momsen weiß sich zudem zwischen den beiden Mansons – Shirley (mehr) und Marilyn (weniger) – ganz gut zu platzieren. Somit ist Taylor mit ihrer Band, nachdem Juliette (Lewis) And The Licks leider wieder zu früh von der musikalischen Bildfläche verschwunden sind, trotz evidentem Hochglanz-Glamour attraktiver und authentischer als billige Hupenhexen wie Huntress und zugleich die aktuell wohl ernst zu nehmendste Vertreterin der rockenden Mimenzunft. Zumal nicht auf große Songwriter- und Produzentenzuspieler, sondern Eingemachtes gesetzt wird. Muss man deshalb nun doch ‘Gossip Girl’ gucken? Nein. Aber Momsen sollte man auf dem Schirm behalten.

teilen
twittern
mailen
teilen
Slayer: Zehn Momente, in denen der Band alles egal war

Kündigt eine Band ihren Abschied an, schaut man gerne auf ihre Karriere zurück. So auch bei Slayer, obwohl Tom Araya im Titel-Track des letzten Albums REPENTLESS singt: "Kein Zurückblicken, kein Bereuen, keine Entschuldigungen." Revolver Mag sammelte zehn Momente, in denen Slayer einfach Slayer waren: 1. Die erste US-Tournee Obwohl Slayer bereits viele Konzerte als der US-Westküste mit ihrem 1983er-Debüt SHOW NO MERCY gespielt hatten, ließ sich die Band bis Herbst 1984 Zeit, um den Rest von Nordamerika zu bereisen. Allerdings hatten sie weder Geld, noch einen Manager, und als "Tour-Bus" diente Tom Arayas Chevy Camaro. "Wir schliefen in Kellern und…
Weiterlesen
Zur Startseite