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Trigger The Bloodshed THE GREAT DEPRESSION Review

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Vor rund zwei Jahren muss sich auf der britischen Insel ein Höllenschlund aufgetan haben. Anders lässt es sich nicht erklären, wo auf einmal all die jungen brutalen Bands herkommen. Eine dieser dämonischen Ausgeburten sind die aus Bristol stammenden Trigger The Bloodshed, die jetzt mit THE GREAT DEPRESSION ihren teuflischen Dreizack weiter anspitzen.

Nach ihrem Überraschungserfolg PURGATION schien das beinahe unmöglich. Jedoch haben es die Jungs verstanden, ihre Stärken – brutales und hyperschnelles Blast und aberwitzige Riff-Abnormitäten – mit mehr Eingängigkeit und Melodie zu verbinden. Dadurch entstehen streckenweise intensive Sound-Kulissen, die vor allem wirken, wenn das Quintett für (leider) sehr kurze Momente die Geschwindigkeit drosselt.

Immer dann geht man einen Pakt mit der Band ein – jedoch kommt das viel zu selten vor, und manchmal überkommt einen der Gedanke: Außer Blast nichts gewesen. Was auch daran liegen mag, dass Sänger Jonny Burgan seine Hasstriaden monoton lautstark predigt.

Dennoch finden sich kaum junge Bands, die so viel Aggression und Geschwindigkeit mit einer guten Portion Eingängigkeit verbinden. Trigger The Bloodshed könnten einer der Zukunftsträger des extremen Metals sein – mit Alben wie THE GREAT DEPRESSION steht dem nichts im Wege.

Florian Krapp

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Juni-Ausgabe des METAL HAMMER.


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