Toggle menu

Metal Hammer

Search

Unleashed Dawn Of The Nine

Death Metal, Nuclear Blast/Warner 10 Songs / VÖ: erschienen

5.0/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Verlässlichkeit ist ein wichtiges Gut im Heavy Metal. Nicht ohne Grund sind die lang­lebigsten Bands jene, die ihren einmal gefundenen und etablierten Sound lediglich perfektionieren und sich nicht mit jedem Album neu erfinden wollen.

Unleashed verfolgen dieses Konzept seit Jahrzehnten konsequent – und in Kombination mit ihrer überzeugenden Live-Präsenz funktioniert das auch wunderbar. DAWN OF THE NINE, das zwölfte Studioalbum der Stockholmer Death-Urgesteine, ist daher kein Album, das große Überraschungen birgt. Es schließt, musikalisch wie thematisch, an den 2012er-Vorgänger ODALHEIM an. Allerdings gewinnt man den Eindruck, dass die schwarzen Nuancen, die in den vergangenen Jahren bei Unleashed Einzug gehalten haben, insgesamt etwas in den Hintergrund getreten sind.

Bei Tracks wie dem hirnzerschmetternden ‘Welcome The Son Of Thor’ steht jedenfalls ganz klar die Kombination aus puren Peitschen-Riffs und prägnanten Todesmelodien im Mittelpunkt – also genau das, was wir an Unleashed schätzen: Hymnen, die Fäuste und Nacken schon beim ersten Hördurchlauf in die richtige Position bringen. Zwar hat nicht jeder Track von DAWN OF THE NINE ähnliches Headbang-Potenzial – ‘They Came To Die’ etwa rumpelt zwar kraftvoll, bleibt aber ohne echten Höhepunkt –, doch ehrlicherweise erwartet das wohl auch niemand. DAWN OF THE NINE bietet Sicherheit: Die Sicherheit, dass mit Unleashed weiterhin zu rechnen ist. Und es hält zudem einige Bereicherungen für die Setlist bereit – mehr braucht es nicht zum Death-Glück.

Rund 100 aktuelle Reviews findet ihr in unserer Mai-Ausgabe.

Das Heft kann einzeln und innerhalb von Deutschland für 5,90 Euro (inkl. Porto) per Post bestellt werden. Einfach eine Mail mit dem Betreff „Einzelheft Metal Hammer 05/15“ und eurer Adresse an einzelheft@metal-hammer.de schicken.
Generell können natürlich alle Hefte auch einzeln nachbestellt werden – alle Infos dazu findet ihr unter www.metal-hammer.de/einzelheft.

Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Ein Mal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Memoriam :: FOR THE FALLEN

Deserted Fear :: DEAD SHORES RISING

Revel In Flesh :: EMISSARY OF ALL PLAGUES


ÄHNLICHE ARTIKEL

Sanguisugabogg trennen sich von Gitarrist

Sanguisugabogg müssen ab sofort auf Gitarrist Cedrik Davis verzichten, haben jedoch schon eine Antwort auf die Lücke im Line-up.

Kam Lee (Massacre): Slayer haben den Death Metal erfunden

Für Kam Lee liegt der Ursprung des Death Metal in der Musik von Slayer — genauer gesagt: In einem ganz bestimmten Element.

The Voice Of Germany: Death Metal-Sängerin im Halbfinale

Lisa Asante lässt es bei ‘The Voice Of Germany’ weiter krachen: Dank ‘The Emptiness Machine’ (Linkin Park) steht sie im Halbfinale.

teilen
mailen
teilen
Sanguisugabogg trennen sich von Gitarrist

Sanguisugabogg zählen zu jener Sparte von Musikgruppen, die sich beim Preis für das unleserlichste Band-Logo bewerben. Und genauso klingen die Death-Metaller aus Columbus, Ohio auch. Live muss das Quartett nun auf eine Lösung zurückgreifen, die sich erst jüngst auf ihrer Europatournee bewährt hat. Denn Gitarrist Cedrik Davis steigt aus — darauf haben sich die beteiligten Musiker freundschaftlich geeinigt. Band-Gründer, Schlagzeuger und Produzent Cody Davidson wechselt deswegen an die Gitarre, und Eric Morotti von Suffocation verdrischt fortan die Felle. Die Show muss weitergehen Als Grund dafür führen Sanguisugabogg an, dass Cedrik kürzlich Vater geworden ist. "Wir informieren euch, dass wir uns mit…
Weiterlesen
Zur Startseite