Kritik zu Unleashed Dawn Of The Nine

Unleashed Dawn Of The Nine

Death Metal, Nuclear Blast/Warner 10 Songs / VÖ: erschienen

5.0/ 7
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Verlässlichkeit ist ein wichtiges Gut im Heavy Metal. Nicht ohne Grund sind die lang­lebigsten Bands jene, die ihren einmal gefundenen und etablierten Sound lediglich perfektionieren und sich nicht mit jedem Album neu erfinden wollen.

Unleashed verfolgen dieses Konzept seit Jahrzehnten konsequent – und in Kombination mit ihrer überzeugenden Live-Präsenz funktioniert das auch wunderbar. DAWN OF THE NINE, das zwölfte Studioalbum der Stockholmer Death-Urgesteine, ist daher kein Album, das große Überraschungen birgt. Es schließt, musikalisch wie thematisch, an den 2012er-Vorgänger ODALHEIM an. Allerdings gewinnt man den Eindruck, dass die schwarzen Nuancen, die in den vergangenen Jahren bei Unleashed Einzug gehalten haben, insgesamt etwas in den Hintergrund getreten sind.

Bei Tracks wie dem hirnzerschmetternden ‘Welcome The Son Of Thor’ steht jedenfalls ganz klar die Kombination aus puren Peitschen-Riffs und prägnanten Todesmelodien im Mittelpunkt – also genau das, was wir an Unleashed schätzen: Hymnen, die Fäuste und Nacken schon beim ersten Hördurchlauf in die richtige Position bringen. Zwar hat nicht jeder Track von DAWN OF THE NINE ähnliches Headbang-Potenzial – ‘They Came To Die’ etwa rumpelt zwar kraftvoll, bleibt aber ohne echten Höhepunkt –, doch ehrlicherweise erwartet das wohl auch niemand. DAWN OF THE NINE bietet Sicherheit: Die Sicherheit, dass mit Unleashed weiterhin zu rechnen ist. Und es hält zudem einige Bereicherungen für die Setlist bereit – mehr braucht es nicht zum Death-Glück.

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