Die Metal-Alben der Woche vom 18.11. mit Disturbed, Nickelback, Candlemass u.a.

von
teilen
twittern
mailen
teilen

Nickelback

Direkt zu Beginn stellen Nickelback sicher, dass sie noch immer zum Rock-Bereich gezählt werden müssen. Die bratenden Gitarren der ­ers­ten Single ‘San Quentin’ und des folgenden Lieds ‘Skinny Little Missy’ ver­sengen unerbittlich Nackenhaare, bevor ich mich zu dem unsäglichen Mitklatschschmacht­fetzen ‘Those Days’ erstmals übergebe. (Hier weiterlesen)

🛒  GET ROLLIN‘ bei Amazon

Enemy Eyes

Angefangen mit klassischen Hard Rock-Nummern wie dem Opener ‘Here We Are’ oder ‘The Chase’, die merkbar die Stärke des aus New York stammenden Musikers sind und auf eingängige Refrains wie auch ordentlich stampfende Gitarren setzen, bis hin zu schnellen Metal-Nummern ist eigentlich alles dabei. (Hier weiterlesen)

🛒  HISTORY’S HAND bei Amazon

Streitfall: Disturbed

DIVISIVE kommt höcht unterschiedlich in der METAL HAMMER-Redaktion an. Matthias Weckmann lobt die „Grund-Riffs und -Rhythmen“, die „tatsächlich überaus giftig“ sind und hört „grimmige Ungetüme in schnittigem Gewand“. Marc Halupczok hingegen verspürt Schmerzen, weil die Musik „konstruiert und seelenlos“ ist. Außerdem kritisiert er, dass „Riffs auf DIVISIVE absolutes Standardwerk aus dem Modern-Metal-Baukasten sind, der Wiedererkennungswert der Stücke hält sich arg in Grenzen“.

🛒  DIVISIVE bei Amazon

Kommentare der METAL HAMMER-Redaktion zum Album des Monats 12/2022: Candlemass SWEET EVIL SUN

Sie gehören zu den unangefochtenen Meistern der schleppenden Metal-Hymnen. Die epischen Kompositionen von Leif Edling und die zermürbenden Riffs gehören auch auf SWEET EVIL SUN zu den besten, die das Genre zu bieten hat! Packende Atmosphäre (‘Devil Voodoo’) und prächtige Stampfer (‘Scandinavian Gods’) sorgen dafür, dass niemandem die Füße einschlafen, und mit Stücken wie ‘Angel Battle’ zeigen sich Candlemass zwischendurch richtiggehend angriffslustig. Sebastian Kessler (5,5 Punkte)

Mit SWEET EVIL SUN liefern Candlemass ein weiteres Glanzwerk und wohl das Doom-Album des Jahres ab. Die intensive Mischung aus schleppendem Grollen, dichter Atmosphäre, beseeltem Riffing und Gesang sowie einer Fülle von Details (nicht zuletzt Jennie-Ann Smiths Gastgesang) mag einen Moment zur Entfaltung ihrer vollen Wirkung brauchen, schlägt dann aber umso packender und nachhaltiger ein. Glückwunsch zum Soundcheck-Sieg! Der Applaus in ‘A Cup Of Coffin’ brandet völlig zu Recht auf. Katrin Riedl (6 Punkte)

Wenn die (Gitarren-)Riffs richtig heavy und ruppig klingen, wenn der Doom Metal zielsicher die schwärzesten Noten trifft und der Schlagzeuger sein Drumkit mit martialischer Härte bearbeitet, trotzdem aber noch jede Menge Melodie im Spiel ist, sprechen wir von Candlemass. Und wir sprechen von SWEET EVIL SUN, ihrer neuesten Scheibe, die vielleicht in ein paar Jahren als ihr Meisterwerk gelten könnte. Vielleicht? Nein, ganz sicher! Matthias Mineur (5,5 Punkte)

Auch ihr zweites Album seit der Rückkehr von Gründungsmitglied Johan Längquist kann überzeugen. SWEET EVIL SUN ist dabei weniger melancholisch als der Vorgänger, nur ‘Devil Voodoo’ ist etwas ausladender – doch auch bei diesem werden gegen Ende die harten Riffs ausgepackt. Candlemass perfektionieren erneut langsam schlürfende Doom-Atmosphäre und finstere Stampfer zur Sicherung ihres Platzes auf dem Genre-Thron. Florian Blumann (5 Punkte)

Lest hier das komplette Review zu SWEET EVIL SUN.


Diese und noch viele weitere aktuelle relevante Reviews findet ihr hier sowie in der METAL HAMMER-Dezemberausgabe.

***

Ladet euch die aktuelle Ausgabe ganz einfach als PDF herunter: www.metal-hammer.de/epaper

Bestell dir jetzt und nur für kurze Zeit 3 Hefte zum Sonderpreis im Spezial-Abo für nur 9,95 € direkt nach Hause: www.metal-hammer.de/spezialabo

Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung

***
Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Einmal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

teilen
twittern
mailen
teilen
Die Metal-Alben der Woche vom 28.10. mit Callejon, Therion, Dead Cross u.a.

Callejon Ja, die Platte dürfte vielen Fans Freude bereiten. Und, ja, sie spiegelt im Grunde den Kern von Callejon wider: Düsternis, Wut, Melancholie, Angst und Schrecken. Allein das... (Hier weiterlesen) Therion Fiel das Ergebnis dieses hehren Ziels 2021 noch beschwingt, belebt und mitreißend aus, wirkt Teil zwei an vielen Stellen uninspiriert, ziel- und sogar seelenlos – obwohl alle Markenzeichen von Christofer Johnssons freigeistigem Symphonic Metal-Projekt vorhanden und gewohnt hochklassig umgesetzt sind. (Hier weiterlesen) Dead Cross Hart und präzise flippern die Songs zwischen SoCal-Punk, Grind- und experimentellem Hardcore herum; schlagen Haken, ballern ein furioses Spektakel ab. Pattons schizoide Bauchrednerei könnte einem…
Weiterlesen
Zur Startseite