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Exklusive Judas Priest Tribute-CD: So stark sind die Coverversionen!

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Klassiker im neuen Gewand: METAL HAMMER feiert 50 Jahre Judas Priest mit einer schwermetallischen History, aktuellen Interviews, den Lieblingsalben der Redaktion und einer exklusiven Tribute-CD. All das findet ihr nur in der aktuellen METAL HAMMER-Ausgabe 04/2019, jetzt am Kiosk! Welche stahlharten Coverversionen euch auf der CD erwaren, erfahrt ihr hier.

Arch Enemy ‘Breaking The Law’

Die schwedischen Melodic-Deather um Michael Amott und das blaue Energiewunder Alisa White-Gluz haben sich bereits mehrerer Priest-Stücke angenommen, darunter ‘Breaking The Law’. Den BRITISH STEEL-Klassiker in ein derart bitterböses Gewand zu hüllen und mit fiesen Growls zu füllen, dürfte so manchen Super-Fan provozieren und zeugt von Mut. Arch Enemy brachten selbigen 2014 auf und veröffentlichten ihre Version Anfang dieses Jahres erneut auf ihrer Kompilation COVERED IN BLOOD.

Sabaton ‘All Guns Blazing’

Die Power-Metaller aus der Bergbaustadt Falun bissen sich im Lauf der letzten Dekade an der Spitze von Festival-Line-ups fest und gelten mit wenigen anderen Gruppen als Headliner der Zukunft. Mit Kriegsthematik und eigenwilligem Klang (und Gesang) stoßen die Camouflage-Träger nicht nur auf offene Ohren, sondern setzen sich so mancher Kontroverse aus. Dies könnte auch ihrer Version des (thematisch passenden) PAINKILLER-Stücks ‘All Guns Blazing’ blühen, die sie für THE LAST STAND (2016) eingespielt haben. Besonders Joakim Brodén, der im Wechsel mit einer hohen Stimme durch das Stück bellt, schafft Wagnis und Fallhöhe zugleich.

Powerwolf ‘Night Crawler’

Powerwolf zählen zu den Senkrechtstartern der deutschen Metal-Szene; Idole wie Iron Maiden und Judas Priest gehören zu den erklärten Einflüssen des Quintetts. Besonders dank Attila Dorns Gesang kommt ihre Version des PAINKILLER-Klassikers mit eigener Note daher. Auf Powerwolfs Cover-Kompilation METALLUM NOSTRUM findet sich neben Priests ‘Night Crawler’ auch ‘Touch Of Evil’; darüber hinaus dreht das Rudel Stücke von Ozzy Osbourne über Savatage bis Amon Amarth durch den Fleischwolf.

Katatonia ‘Night Comes Down’

Katatonia und Judas Priest klingt nach einer gewagten Kombination: Pure Stahlkraft im Gewand von Melancholie und Trauer? Doch die dunkle DEFENDERS OF THE FAITH-Ballade – eines der emotionalsten Stücke im Katalog der Heroen – gewinnt dank der fragilen Stimme von Jonas Renkse neue Tragik und provoziert dem Original Konkurrenz machende Gänsehaut. Eine schöne Abrundung des bis dato letzten Werks der Gruppe THE FALL OF HEARTS (2016).

HuntressRunning Wild

Eine mit Tragik behaftete Umsetzung kredenzen die okkulten Heavy-Metaller Huntress,
die 2011 mit ‘Eight Of Swords’ bekannt wurden: Das mit dem Zweitwerk STARBOUND BEAST (2013) veröffentlichte ‘Running Wild’ ist eines der raren Cover der Kalifornier um die 2018 von uns gegangene Kreativhexe Jill Janus. Die Umsetzung des knackigen KILLING MACHINE-Riffers erhält durch die eindringliche weibliche Stimme neue Dimensionen; geglückt ist aber auch die musikalische Untermalung.

Blind Guardian ‘Beyond The Realms Of Death’

Die Power-Prog-Könige Blind Guardian haben sich standesgemäß ein längeres Stück ausgesucht. Im Original stammt die Ballade von STAINED CLASS; die Krefelder brachten ihre beruhigte, elegische Fassung auf der Kompilation THE FORGOTTEN TALES (1996) heraus. Ein Jahr später tauchte ihre Version auf Century Medias A TRIBUTE TO JUDAS PRIEST: LEGENDS OF METAL (VOL. II) auf. Neben der Gitarrenarbeit ragt Hansi Kürschs hochemotionale Stimme hervor, die mit dem tiefgehenden Original mithalten kann.

Kreator ‘Grinder’

Ende 2018 trafen die deutschen Thrasher und die Metal Gods bei einem Konzert in Ecuador aufeinander. Ob Rob Halford Kreator an dieser Stelle erzählt hat, was er von ihrem ‘Grinder’-Cover hält? Hoffentlich! Denn die Pottjungs haben für die zuvor erwähnte Century Media-Kompilation den zermalmenden Charakter des BRITISH STEEL-Stücks nicht nur eingefangen, sondern es zudem (besonders im fiesen Refrain) mit gehörig Aggressivität versehen. Einziger Wermutstropfen bleibt der Sound.

Death ‘Painkiller’

Auch die legendären US-Amis Death haben sich an einen dicken Brocken gewagt und für ihr Album THE SOUND OF PERSEVERANCE (1998) die allmächtige PAINKILLER-Titelhymne als Coverversion eingespielt. Ganz schön wagemutig, die Herren! Ihre Variante geifert Gift und Galle, lebt von wunderbarem Gitarrenspiel und überrascht mit Chuck Schuldiners an Grenzen gehende Schreie – und sogar einer Prise Klargesang.

Primal Fear ‘Metal Gods’

Angesichts von Ralf Scheepers’ Optik und seinem an Halford erinnernden Stimmumfang überrascht ein Cover aus dem Haus der deutschen Power-Metaller Primal Fear ganz und gar nicht. Ihre Version des BRITISH STEEL-Stücks entstammt der zweiten Hälfte ihrer Kompilation METAL IS FOREVER (2006). Auf dieser thront ‘Metal Gods’ neben Cover-Versionen von Black Sabbath über Metallica und Iron Maiden bis Accept.

Ihr bekommt METAL HAMMER 04/2019 ab dem 13.03.2019 am Kiosk oder indem ihr das Heft per Mail bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!

Die METAL HAMMER April-Ausgabe 2019: Judas Priest, Mötley Crüe, Subway To Sally, Megadeth u.v.a.

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Die METAL HAMMER April-Ausgabe 2019: Judas Priest, Mötley Crüe, Subway To Sally, Megadeth u.v.a.

50 Jahre Judas Priest Judas Priest stehen bei euch hoch im Kurs. Nach allen Huldigungen wagen wir einen etwas anderen Rückblick auf die Geschichte der Briten: Mit ihrem langjährigen Gitarristen K.K. Downing analysiert Redakteur Matthias Weckmann den Aufstieg der Heroen und legt den Finger in manch offene Wunde. Zudem befragte Autor Matthias Mineur den ersten Sänger Al Atkins. Als Abrundung empfehlen acht Autoren subjektiv ihre favorisierten Platten. Als Soundtrack empfiehlt sich unsere exklusive (für Abonnenten ohne Aufpreis beigelegte) Tribute-CD (siehe auch noch mal weiter unten). Leserpoll 2018 Ihr habt erneut fleißig abgestimmt. Nun präsentieren wir die Bands, Konzerte und Ereignisse,…
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