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Metal hilft, mit dem Klimawandel umzugehen

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Wenn man Metaller fragt, ist Heavy Metal vielleicht nicht die Lösung für alle Probleme, aber doch für eine ganze Menge wie zum Beispiel Wut, Ärger mit Männern/Frauen oder schlechte Laune. Nun erweitert sich diese Liste um eine weitere, richtig harte Nuss: den Klimawandel. Dies legt zumindest der Philosoph und Historiker Eden Kupermintz aus Tel Aviv nahe. Auf der zurzeit in Berlin stattfindenden Digitalkonferenz re:publica hat er über „Metal Music’s Vision of the Anthropocene“ gesprochen. Davon, wie sich Heavy Metal die Zukunft des Anthropozäns, des Zeitalters des Menschen, vorstellt, könne man einiges lernen, so Kupermintz.

„Wir müssen darüber nachdenken, wie wir über die Zukunft nachdenken. Wie geht es nach dem Klimawandel weiter? Kunst kann dabei helfen: Literatur, Malerei und bildende Kunst – aber eben auch Musik“, zitiert der „BR“ Kupermintz. Metal sei von Haus aus dafür prädestiniert, um Visionen von einer Zukunft nach dem Klimawandel bereitzustellen, weil er sich seit seiner Entstehung in den Sechziger- und Siebziger-Jahren mit der Apokalypse befasse. Zum Beispiel habe der Metal zahlreiche Ideen davon, wie die Menschen nach dem Weltuntergang arbeiten könnten.

Flucht von der Erde?

Weiterhin mache Metal es möglich, über etwas nachzudenken, was wir uns jetzt noch nicht genau vorstellen können. Kupermintz argumentiert: „Metal fragt: Wie werden wir nach dem Klimawandel leben? Werden wir wieder zu Nomaden, die herumwandern? Falls ja, wie könnte diese Gesellschaft aussehen? Oder verlassen wir, um dem Klimawandel zu entgehen, einfach den Planeten? Wie sieht dann das Leben auf dem Mars aus? Wie leben wir dort? Oder wie leben wir in Raumschiffen?“ 

Außerdem scheue Heavy Metal nicht vor unbequemen Themen und lege gerne den Finger oder gleich die ganze Faust in die Wunde. Kupermintz beschreibt das so: „A gaze that doesn’t flinch.“ Metal schaue mit einem festen Blick, der nicht zurückzuckt, auf Schwierigkeiten oder Ärger. Ohne Angst im Herzen könnten leichter Ideen für die Zukunft des Menschen reifen.

Heavy Metal könne obendrein als Motivation und Antrieb dienen. Denn die Menschen müssten endlich in die Puschen kommen und aktiv etwas gegen Klimawandel unternehmen. Als Beispiel führt Kupermintz ‘Fight Fire With Fire’ von Metallica an. „Schon der Titel ‘Fight Fire With Fire’ ist eine Anspielung auf den Klimawandel“, findet der Geistenwissenschaftler, der auch den Blog „Heavy Blog Is Heavy“ betreibt. „Aber wenn du hörst, wie schnell sie spielen, wie aggressiv, wie kraftvoll: Das ist genau die Energie, die wir gerade brauchen. Aktion! Entschlossenheit! Wut! Seid wütend auf die Leute, die uns das angetan haben!“

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Und klar: Man kann sich hervorragend mit und durch Metal abreagieren. „Ich glaube, die Menschen wären ruhiger, wenn sie mehr Metal hören würden“, findet Kupermintz. „Metal bringt die Wut, die viele in sich tragen, nach außen. Das ist Katharsis, es ist eine Reinigung.“ So könne der akustische Stahl sicher nicht allein den Klimawandel hinwegriffen, aber doch zumindest als Inspiration zur Problemlösung dienen.

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Studie über Musik im Auto: Metal macht langsam

Eine neue Studie will herausgefunden haben, dass das Hören von Heavy Metal im Auto das Fahrerverhalten negativ beeinträchtigt. Den Ergebnissen zufolge lenkte Metal die Testperson zu sehr ab und führte zu einer unregelmäßigen und unkontrollierten Fahrweise. Klassische Musik hingegen hatte ebenfalls keine positive Auswirkung, sondern habe zu einer zu starken Entspannung geführt und das Verhalten des Fahrers verlangsamt. Die Untersuchungen stammen von dem englischen Automobilmagazin Auto Express und der Wohltätigkeitsorganisation IAM RoadSmart, die ihren Sitz in Großbritannien hat. Sie verfolgt das Ziel, die Standards fürs Auto- und Motorradfahren zu verbessern und so die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Auto Express und IAM RoadSmart…
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