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Asking Alexandria From Death To Destiny

Modern Metal, Sumerian/Soulfood 13 Songs

5.0/ 7
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Das zweite Album RECKLESS AND RELENTLESS (2011) ist ein bravouröser Parforce-Ritt auf der Rasierklinge, die sowohl Metalcore-Bärte als auch Hard Rock-Dauerwellen spaltet. Ihren Achtziger-Bezug unterstrichen die Briten zudem mit dem Covern zweier Skid Row-Klassiker. Die Damenwelt war begeistert, die USA ebenso – dementsprechend gab es für Asking Alexandria keinen Grund, an ihren größeren Stellschrauben zu drehen.

FROM DEATH TO DESTINY setzt weiterhin auf die altbekannte Mach(t)art des modernen Metal: Furiose Gitarrenläufe, sich überschlagende Rhythmen und furienartiger Schreigesang werden von hoch melodiösen (aber in diesem Fall immer noch fett instrumentierten) Höhepunkten abgefangen. Dazu gesellen sich witzige, selbstironische Texte, die Asking Alexandria speziell bei der „yolo-Zielgruppe“ fest in Herz und Nacken verankern dürften. Das hat Schmackes, technische Raffinesse und distanziert die zahlreiche Konkurrenz in der Kategorie „Schmiss“ um Längen. Einziger Wermutstropfen im Vergleich zum Vorgänger: FROM DEATH TO DESTINY besitzt nicht die gleiche Anzahl an mördermäßigen Hits. Mit den bisherigen Single-Auskopplungen ‘Run Free’, ‘Killing You’ und vor allem ‘Death Of Me’ hat man die größten Hooks schon gehört.

 Vielleicht war der Druck (ein Teil des Materials musste auf Tour im Bus eingespielt werden) doch zu groß, um die kühne Lockerheit des Vorgängers zu kultivieren. Das ändert aber nichts daran, dass Asking Alexandria weiter die Brachialkönige der jüngeren Metalfans sind – und mit Platz sechs in den USA für ihr aktuelles Werk belohnt wurden. Für das nächste Album sollte sich das Quintett aber wieder etwas mehr Zeit lassen, damit die Muse sie nicht nur küsst, sondern ihnen wieder einen heftigen Schmatzer verpasst.


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