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Clutch STRANGE COUSINS FROM THE WEST Review

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Es gibt böse Zungen, die behaupten, dass sich Clutch mit jedem Album rückwärts entwickeln. Demzufolge wären sie mittlerweile ungefähr in der Steinzeit angekommen, denn STRANGE COUSINS FROM THE WEST ist bereits der neunte abendfüllende Sandsturm, den die vier Wüstlinge aus Maryland entfesseln. Womit sie sich mit den Queens Of The Stone Age gut verstehen dürften, denen sie musikalisch immer ähnlicher werden. Clutch gehen jedoch etwas ruppiger zu Werke und lassen dann und wann auch noch ihre Helmet-Schlagseite aufblitzen, mit der sie speziell in den Anfangsjahren punkten konnten.

In Verbindung mit der einprägsamen Stimme von Neil Fallon ist der Kifferbrigade einmal mehr ein prima Rockalbum gelungen, was jedoch von der breiten Öffentlichkeit kaum zur Kenntnis genommen wird. Das liegt wohl einerseits daran, dass die seit 1991 rockenden Clutch ihr Mauerblümchen-Image einfach nicht loswerden, andererseits fehlen auf STRANGE COUSINS FROM THE WEST auch einige wirklich herausragende Momente – nennen wir sie „Hits“ – die der Band den entscheidenden Kick nach vorne geben könnten. Dennoch: Als Stoner-Häppchen für Zwischendurch mehr als nur empfehlenswert.

Wolfgang Kuhn


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