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Cynic Kindly Bent To Free Us

Progressive Metal, Season Of Mist/Soulfood 8 Songs / VÖ: 14.02.2014

7.0/ 7
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So langsam kann man es sich im Sound von Cynic gemütlich machen. Wenngleich das Trio um Frontmann/Gitarrist Paul Masvidal nach wie vor zu den wirklichen Progressive-Bands zählt, entwickelt es sich doch auf jedem neuen Album mindestens einen Schritt weiter und verlangt dadurch von seinen Hörern deutlich mehr Konzentration als Kapellen wie Dream Theater, die ihren Stil lediglich immer mehr… äh… verfeinern.

Auf KINDLY BENT TO SET US FREE fällt die klangliche Evolution jedenfalls zum ersten Mal eher überschaubar aus: Der Sprung von der CARBON-BASED ANATOMY-EP (2011) zur dritten Studioplatte war nur ein kleiner. Masvidal, Drummer Sean Reinert und Bassist Sean Malone gehen noch song- und gesangsorientierter zu Werke, spielen noch weniger Metal und dafür mehr Rock.

Dass Cynic einst für eine gewiefte Fusion aus Todesmetall und Jazz standen, hört man KINDLY BENT TO SET US FREE nicht mehr an; das lässt sich nur noch erahnen. Nichtsdestotrotz: Wenn ein Album mehr als zehn Mal hintereinander laufen kann, ohne langweilig zu werden und dabei stets neue Facetten und Finessen offenbart, verdient es einfach die Höchstpunktzahl.

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