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Divine Heresy BRINGER OF PLAGUES Review

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Dino Cazares ist schon ein Schlitzohr. Die Gerüchteküche um die Wiedervereinigung mit seinem früheren Fear Factory-Freund Burton C. Bell und den damit einhergehenden Streit mit den beiden geschassten Fear Factory-Mitgliedern Christian Olde Wolbers und Raymond Herrera kocht gerade erst so richtig hoch, da bringt der kleine Riff-Meister mit seiner anderen Band eine neue Veröffentlichung raus.

BRINGER OF PLAGUES ist – nach einem durchaus hörenswerten Debüt aus dem Jahre 2007 – nun der zweite Modern Metal-Schinken in High-Speed aus dem Hause Divine Heresy und trägt unüberhörbar Cazares‘ Handschrift. Von Riff-Struktur, -Anordnung und -Variation her könnten diese elf Songs ohne Probleme auch auf einer Fear Factory-Scheibe gelandet sein, obwohl dieses Album einen kleinen Ticken schneller und aggressiver ausgefallen ist als das Debüt.

Der neue Sänger Travis Neal dürfte einigen durch seine Arbeit bei den Schweden The Bereaved bekannt sein. Er hat keine Probleme mit extremen Gesangsspuren und schreit sich durchaus gekonnt durch die Stücke. Im Vergleich zu seinem Vorgänger hat Neal jedoch – gerade beim klaren Gesang – lange nicht solch ein Klang- und Stimmvolumen.

So verkommen die zwischengelagerten melodiösen Refrains zu schwachbrüstigem und nervigem Metalcore- und Emo-Geträller, das leider einiges kaputt macht. Aber wie gesagt: Wer auf die klassische, alte Fear Factory-Mucke zu DEMANUFACTURE-Zeiten steht, muss sich BRINGER OF PLAGUES reinziehen.

Marcel Rudoletzky

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der August-Ausgabe des METAL HAMMER.


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