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Freitod NEBEL DER ERINNERUNGEN Review

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Unglaublich intensiv und stark fängt es an, mit ‘Ein neuer Tag’ wird quasi schon die Quintessenz von NEBEL DER ERINNERUNGEN offenbart, das aus den bisher existierenden Demo-Songs (2007/2008), dem gelungenen Genocide-Cover ‘Blasphemy’ und dem neuen Song ‘Eine endlose Niederlage’‘ (der das Ziel für die Zukunft vorgibt und zeigt, dass Freitod auf dem richtigen Weg sind) besteht.

Der verzweifelten Traurigkeit hörig, ansatzweise poetisch und mit emotional punktgenauen Landungen hinsichtlich Verschleppung der Melodien respektive druckvoller Beschleunigung der gefühlsgeladenen Inhalte ist das deutsche Duo Freitod eine weitere respektable Entdeckung des Ván-Labels. Nur: Lyrische Lücken und mieser Sound tragen nicht zur Verstärkung der intensiven Depressivität bei, was jedoch durch die mehr als passable musikalische Umsetzung sowie die strukturierten Spannungsbögen wieder wettgemacht wird.

Das abschließende, mit über neun Minuten bei weitem längste Stück ‘Abwärts‘ müffelt zudem– nicht nur textlich, sondern auch gesanglich. Stete Wiederholungen von gewissen Zeilen verstärken eben gerade nicht deren Wirksamkeit, und klaren Gesang mit Gefühl zu füllen will auch gelernt sein. Sehen Freitod in Zukunft von solchen Sperenzchen ab (was zu erwarten ist) und konzentrieren sich zudem auf Sound, der das Niveau des Klangs einer überfluteten Wohnraumunterflächungsbereichs deutlich übertrifft, ist hier definitiv enormes Potenzial vorhanden

Thomas Sonder

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Mai-Ausgabe des METAL HAMMER.

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Lars Ulrich: "Metallica werden hoffentlich noch in 20 Jahren live spielen."

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