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Rammstein – das Interview zum neuen Album: METAL HAMMER 06/19

Heart Of A Coward Severance

Metalcore, Century Media/Universal 10 Songs

5.0/ 7
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Foto: METAL HAMMER

Da ist es wieder, das Unwort des vergangenen Metal-Jahres: Djent. Wobei man Heart Of A Coward zugutehalten muss, dass sie nicht (wie viele andere Bands dieses Genres) versuchen, tiefe Leersaitenstakkatosalven in möglichst schrägen Zählzeiten zusammenzuschmeißen und das dann Songwriting zu nennen. Technische Fähigkeiten hin oder her, aber nicht jeder, der es schafft, am Computer Gitarren-Riffs zu editieren, ist gleich Meshuggah.

Diese jungen Briten wurden allerdings vom geschmackssicheren Big Player Century Media gesignt, und das wird seine Gründe haben. Und so ist SEVERANCE zwar in Ansätzen Djent, da die typischen Elemente auch hier vorkommen, aber letztlich hat man doch mehr Wert auf Songs als den Computer-Editierschwanzvergleich gelegt. Größtenteils finden sich auf der zweiten Platte der Band aus Milton Keynes gerade, klassische Vierviertelrhythmen, die zwar dank Hack’n’Slay-Riffs das typische Djent-Flair versprühen, letztlich aber doch zugänglicher wirken als vieles andere.

Besonders, wenn in Songs wie ‘Distance’ hauptsächlich cleaner Gesang ausgepackt wird, der plötzlich deutlich macht, dass progressiver, extrem harter moderner Metal eingängig sein kann. SEVERANCE ist in diesen Momenten mehr Deftones als Meshuggah, hat jedoch auch die grobe Kelle zu bieten und wirkt damit ausgesprochen vielseitig und interessant. Das kann man anbieten.


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