Toggle menu

Metal Hammer

Search

Heart Of A Coward Severance

Metalcore, Century Media/Universal 10 Songs

5/ 7
teilen
twittern
mailen
teilen
von
Foto: METAL HAMMER

Da ist es wieder, das Unwort des vergangenen Metal-Jahres: Djent. Wobei man Heart Of A Coward zugutehalten muss, dass sie nicht (wie viele andere Bands dieses Genres) versuchen, tiefe Leersaitenstakkatosalven in möglichst schrägen Zählzeiten zusammenzuschmeißen und das dann Songwriting zu nennen. Technische Fähigkeiten hin oder her, aber nicht jeder, der es schafft, am Computer Gitarren-Riffs zu editieren, ist gleich Meshuggah.

Diese jungen Briten wurden allerdings vom geschmackssicheren Big Player Century Media gesignt, und das wird seine Gründe haben. Und so ist SEVERANCE zwar in Ansätzen Djent, da die typischen Elemente auch hier vorkommen, aber letztlich hat man doch mehr Wert auf Songs als den Computer-Editierschwanzvergleich gelegt. Größtenteils finden sich auf der zweiten Platte der Band aus Milton Keynes gerade, klassische Vierviertelrhythmen, die zwar dank Hack’n’Slay-Riffs das typische Djent-Flair versprühen, letztlich aber doch zugänglicher wirken als vieles andere.

Besonders, wenn in Songs wie ‘Distance’ hauptsächlich cleaner Gesang ausgepackt wird, der plötzlich deutlich macht, dass progressiver, extrem harter moderner Metal eingängig sein kann. SEVERANCE ist in diesen Momenten mehr Deftones als Meshuggah, hat jedoch auch die grobe Kelle zu bieten und wirkt damit ausgesprochen vielseitig und interessant. Das kann man anbieten.

teilen
twittern
mailen
teilen
Slayer: Zehn Momente, in denen der Band alles egal war

Kündigt eine Band ihren Abschied an, schaut man gerne auf ihre Karriere zurück. So auch bei Slayer, obwohl Tom Araya im Titel-Track des letzten Albums REPENTLESS singt: "Kein Zurückblicken, kein Bereuen, keine Entschuldigungen." Revolver Mag sammelte zehn Momente, in denen Slayer einfach Slayer waren: 1. Die erste US-Tournee Obwohl Slayer bereits viele Konzerte als der US-Westküste mit ihrem 1983er-Debüt SHOW NO MERCY gespielt hatten, ließ sich die Band bis Herbst 1984 Zeit, um den Rest von Nordamerika zu bereisen. Allerdings hatten sie weder Geld, noch einen Manager, und als "Tour-Bus" diente Tom Arayas Chevy Camaro. "Wir schliefen in Kellern und…
Weiterlesen
Zur Startseite